Iren in aller Welt feiern ihren nationalheiligen Immigranten

Ansichtssache17. März 2015, 13:47
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Vor allem in den Vereinigten Staaten feiern Iren und Sympathisanten den St. Patrick's Day

Über den Mann, der heute als irischer Nationalpatron gefeiert wird, ist recht wenig gesichert. Die Historiker sind sich nicht einmal einig, ob die Figur des heiligen Patrick gar auf zwei historische Personen zurückgeht. Denn einige der Episoden, die Patricius, einem aus der römischen Provinz Britannien stammenden Missionar, zugeschrieben werden, dürfte in Wahrheit Palladius erlebt haben. Der gallische Bischof war wie Patricius ebenfalls im fünften Jahrhundert nach Irland eingewandert, um den dortigen Heiden seinen frühchristlichen Glauben unterzujubeln.

Ob Brite oder Gallier, vielen Iren ist das heute weniger wichtig als die bierseligen Feiern anlässlich Patricks kolportierten Todestages am 17. März 461. Vielleicht starb er auch schon am 17. März 457. Oder 492, genau weiß man das nicht.

Bereits seit einigen Tagen kleiden sich Iren und Sympathisanten in aller Welt - vor allem jedoch in den USA - in grünes Gewand und trinken dunkles Bier, das im Pub noch vor dem Servieren stehengelassen wird, um möglichst schal zu schmecken.

foto: ap photo/paul beaty

Traditionell wurde in Chicago der gleichnamige Fluss grün eingefärbt.

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Dito der Springbrunnen vor dem Weißen Haus in Washington D.C.

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Eine Frau in Atlanta in Leprechaun-Verkleidung.

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Potenzieller Nachwuchs für die Shelby County Sheriff's Pipe Band in Memphis.

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Die 133. St. Patrick's Parade in Atlanta.

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Mitglieder der Massachusetts Firefighters in South Boston.

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foto: epa/tory germann

Klischees in Boston.

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Brian Mahoney, Kommandant des Veterans Council in Boston salutiert vor Bryan Bishop, dem Gründer von OutVet, einer Veteranengruppe der LGBT-Community.

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Gemeinsam mit Boston Pride marschierten OutVet-Mitglieder erstmals in der 114-jährigen Geschichte der Bostoner St. Patrick's Day Parade als Vertreter einer Homosexuellenvereinigung offen mit.

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The Lexington Minutemen laden ihre Flinten mit Platzpatronen.

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Seattle, Washington.

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St. Patrick's Day doggy style in Savannah, Georgia.

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Enda Kenny (rechts) nutzt den St. Patrick's Day in Atlanta, um Volksnähe zu demonstrieren. Kenny, Irlands Premierminister, bekommt von einem irischen Pubbesitzer ein aus Irland importiertes Rugby-Jersey der irischen Nationalmannschaft.

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foto: ap photo/paul beaty

Apropos demonstrative Volksnähe: Das ist der Chicagoer Bürgermeisterkandidat Jesus 'Chuy' Garcia ...

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... und das der Mann, den er herausfordert: Amtsinhaber Rahm Emmanuel.

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Grünzeug an der Kleidung von Prinz William und seiner Gattin Catherine bei einem Besuch des Irish Guards Regiment in Aldershot bei London.

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Eine St. Patrick's Day Parade in London.

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foto: epa/hannah mckay

Der Umzug vor Lord Nelson.

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foto: epa/hannah mckay

Leprechaun, again.

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Kinder warten auf eine Parade in Belfast, Nordirland.

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foto: epa/dan himbrechts australia and new zealand out

Schwarze Flüssigkeit in P.J. O'Brien's Irish Pub in Sydney, Australien. Lá Fhéile Pádraig Sona Duit! (mcmt, derStandard.at, 17.3.2015)

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