Nissan stellt Russland-Produktion befristet ein

17. März 2015, 06:09
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Der japanische Autobauer reagiert auf die Krise im Land. Das Werk steht für zwei Wochen still, ein Einstellungsstopp wurde verhängt

Yokohama/Moskau - Wegen der Wirtschaftskrise in Russland fährt Nissan seine Produktion dort zurück. In dem Werk in St. Petersburg wird die Arbeit bis Ende März ruhen, wie der zweitgrößte japanische Autobauer am Dienstag mitteilte. Zudem werde ein Einstellungsstopp verhängt und zeitlich befristete Arbeitsverhältnisse würden nicht verlängert.

Nissan baut in Russland auch einige Modelle in Fabriken des heimischen Partners Avtovaz. Die amerikanische Opel-Mutter General Motors hatte bereits angekündigt, die Fertigung in Russland von Mitte März an für zwei Monate auszusetzen.

Der Automarkt in Russland ist wegen der westlichen Sanktionen im Ukraine-Konflikt und des Ölpreisverfalls eingebrochen. Allein im Februar fiel der Absatz binnen Jahresfrist um 38 Prozent. Der Wirtschaft macht zudem die massive Rubel-Abwertung zu schaffen. Die Verbraucher schieben deswegen größere Anschaffungen auf und Unternehmen wie etwa auch die Autobauer sehen sich zu Preiserhöhungen gezwungen. (APA, 17.3.2015)

  • Nissan reagiert auf die wirtschaftlichen Probleme in Russland und stellt die Produktion für zwei Wochen ein.
    foto: apa/mayama

    Nissan reagiert auf die wirtschaftlichen Probleme in Russland und stellt die Produktion für zwei Wochen ein.

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