ORF-Abruf: 7,50 Euro im Monat für Flimmit

16. März 2015, 19:00
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ORF-Tochter Flimmit startet knapp unter Netflix-Preis neu

Wien - Was kostet "Altes Geld" ein halbes Jahr vor dem Fernsehstart der neuen Serie von David Schalko? Montagabend präsentierte der ORF die neue Preisliste seiner frisch erworbenen Video-Abrufplattform Flimmit. Dort zeigt der ORF ab Ende März die Schalko-Familiensaga vorweg gegen neues Geld.

Der ORF bleibt da knapp unter den Tarifen des US-Riesen Netflix, der im September 2014 auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz gestartet ist. Wenn man von Gratis- und Kombiangeboten des internationalen Konkurrenten absieht.

Der ORF will 7,50 Euro für einen Monat Abruf-Abo; ein Drei-Monats-Abonnement soll 19,90 Euro kosten, ein Jahr zur Einführung 49,90 Euro - die sich dann auf 75 Euro pro Jahr auswachsen sollen. Einzelne Filme oder Serien gibt es ab 1,99 als Stream oder als Download ab 5,99.

Der ORF definiert Flimmit als "Feinkostladen" mit österreichischem und europäischem Programm von "Kottan" über (kostenlos) "The Team" bis "Altes Geld".

Neben Notebook und PC kann Flimmit über mobile Endgeräte sowie über eine Smart-TV-App am Fernseher genutzt werden.

Der ORF ist derzeit über seine Tochtergesellschaften ORF-Enterprise und ORS mit 25,1 Prozent an Flimmit beteiligt. Nach wettbewerbsrechtlicher Genehmigung sollen es 88 Prozent sein. (red, DER STANDARD, 17.3.2015)

  • 4.000 Serien und Filme stehen laut ORF auf Flimmit zur Verfügung.
    foto: orf

    4.000 Serien und Filme stehen laut ORF auf Flimmit zur Verfügung.

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