Verdacht auf Misshandlung nach Tod eines Babys

16. März 2015, 17:48
32 Postings

23-jähriger Vater als Verdächtiger

Klagenfurt- Ein zwei Monate altes Baby ist am vergangenen Freitag im Klinikum Klagenfurt vermutlich an den Folgen von Misshandlung gestorben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 23-jährigen Vater des toten Mädchens. Die Ärzte hatten Anzeige erstattet. Laut Staatsanwaltschaft deuten die Verletzungen des Kindes auf ein Schütteltrauma hin. Das Ergebnis der Obduktion liegt noch nicht vor.

Bereits auf der Fahrt ins Krankenhaus musste das Baby laut einem Bericht des ORF wiederbelebt werden. Im Krankenhaus erlag es schließlich seinen schweren Verletzungen.

Erst vor wenigen Wochen beschäftigte ein Fall von Kindesmisshandlung mit Verdacht auf Schütteltrauma das Landesgericht Klagenfurt. Ein Paar musste sich wegen Körperverletzung an seiner kleinen Tochter verantworten. Anfang 2014 war das damals drei Monate alte Kind mit einem Schädel-Hirn-Trauma, Blutungen und weiteren Knochenbrüchen ins Klinikum gebracht worden. Das Mädchen überlebte, ist seither aber behindert. Die Eltern wiesen bei Gericht die Misshandlungsvorwürfe zurück, der Prozess läuft noch. APA, 16.3.2015)

Share if you care.