Soll der Partner bei der Geburt anwesend sein?

18. März 2015, 05:30
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Väter im Kreißsaal: Erwünschter Beistand oder Störfaktor

Heute ist es üblich, dass der Partner bei der Geburt dabei ist und die Frau seelisch unterstützt. Doch das war nicht immer so, erst seit ungefähr 40 Jahren ist der Kreißsaal nicht mehr Ärzten, Hebammen und Schwangeren vorbehalten.

Der anwesende Partner ist eine vertraute Person, die die langen Stunden bis und während der Geburt durch Empathie und kleine Gesten für die Frau einfacher gestalten kann. Manche Männer möchten den einzigartigen Moment der Entbindung nicht verpassen, andere fühlen sich aufgrund des großen sozialen Drucks dazu verpflichtet. Oft stellt die Geburt Männer aber auch auf eine harte Probe, da sie sich hilflos fühlen und sich um Wohl von Mutter und Kind sorgen.

Beistand in einer Ausnahmesituation

Einige Frauen wünschen sich die Unterstützung des Partners in Form von Händchenhalten, Atmenhelfen oder einfach Dasein. Andere wiederum empfinden seine Gegenwart als störend. Die Ungewissheit, wie der Partner mit der Extremsituation, in der sich die Frau bei der Geburt befindet – die Schmerzen, das Blut und die Krankenhaussituation –, umgehen kann, spielt hier eine Rolle.

Wie haben Sie sich entschieden?

Wünschen Sie sich, dass Ihr Partner bei der Geburt dabei ist? Welche Argumente sprechen Ihrer Meinung nach dafür beziehungsweise dagegen? Waren Sie als werdender Vater anwesend, als Ihr Kind geboren wurde, und wie haben Sie als werdende Mutter die Anwesenheit des Mannes empfunden? (kub, derStandard.at, 18.3.2015)

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  • Vor einer Geburt müssen viele Fragen geklärt werden, unter anderem auch, ob der Partner bei der Entbindung dabei sein soll.
    foto: apa/dpa/arne dedert

    Vor einer Geburt müssen viele Fragen geklärt werden, unter anderem auch, ob der Partner bei der Entbindung dabei sein soll.

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