Uni Wien: Wissenschaftlicher Erfolg hängt von Autonomie ab

16. März 2015, 14:12
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"Vienna Communiqué" als Ergebnis der Jubiläumskonferenz der Uni Wien

Wien - Der wissenschaftliche Erfolg einer Universität hängt stark damit zusammen, wie eigenständig sie ihre Geschicke bestimmen kann. Das hielten Vertreter mehrerer internationaler Unis im am Montag veröffentlichten "Vienna Communiqué" fest, das im Rahmen der Jubiläumskonferenz zum 650-jährigen Bestehen der Universität Wien vergangene Woche entstanden ist.

Dass an autonomen Forschungseinrichtungen leichter Spitzenforschung betrieben werden kann, zeige sich anhand verschiedener Beispiele aus Regionen in Asien, Amerika und Europa. Das und die hohe Qualifikation und Internationalität der Universitätsmitarbeiter und -absolventen komme letztlich der regionalen Entwicklung zu Gute, wie es in einer Aussendung der Uni Wien heißt. Betont wird zudem die Wichtigkeit der Grundlagenforschung für die Weiterentwicklung von Gesellschaft und Wirtschaft. Klar sei, dass sich die Universitätslehre durch die neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie weiter verändern werde.

Verfasst wurde das Communiqué von Rektoren und Präsidenten namhafter Universitäten, wie der Cambridge University, der Hong Kong University of Science, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Karls-Universität Prag oder der University of Chicago im Rahmen der Konferenz "Global Universities and their Regional Impact" (UVIECON). (APA, 16.3.2015)

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