Studie zu Arbeitsdruck: Beschäftigte gefährden eigene Gesundheit

16. März 2015, 09:59
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Knapp ein Viertel der Befragten macht keine Pausen

Wegen großen Drucks am Arbeitsplatz gehen viele Beschäftigte fahrlässig mit ihrer Gesundheit um. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung. Demnach legt ein Viertel der repräsentativ befragten Beschäftigen (Vollzeit) ein zu hohes Arbeitstempo vor. Langfristig, so die Interviewten, sei das nicht durchzuhalten.

Krank arbeiten

18 Prozent stoßen oft an ihre Leistungsgrenzen, 23 Prozent machen keine Pausen. Jeder Achte kommt sogar krank zur Arbeit. Damit wachse bei vielen die Gefahr, die eigene Gesundheit zu gefährden, so das Ergebnis der Studie. 42 Prozent beklagten, dass das Arbeitsumfeld durch die Erwartung an steigende Leistungsziele geprägt werde. Jeder Dritte weiß nicht mehr, wie er den Ansprüchen gerecht werden soll. (APA, derStandard.at, 16.3.2015)

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    foto: dpa/oliver berg
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