Facebook: Weibliche Brustwarzen sind ein Tabu

16. März 2015, 08:02
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Unternehmen veröffentlicht neue Version der "Gemeinschaftsstandards" - Sollen klarer machen, was erlaubt ist

Facebook informiert seine Nutzer künftig ausführlicher darüber, welche Inhalte im weltgrößten Online-Netzwerk verboten sind und entfernt werden. In der Nacht zum Montag wurde dafür eine neue Version der sogenannten "Gemeinschaftsstandards" veröffentlicht.

Grenzen

"Wir ändern unsere Regeln nicht, sondern wollen den Nutzern nur mehr Klarheit darüber verschaffen, wo und warum wir Grenzen einziehen", sagte die zuständige Facebook-Managerin Monika Bickert der Deutschen Presse-Agentur.

Statt eines einzelnen Textes mit elf Kapiteln gibt es nun eine Website mit Links zu verschiedenen Themen und mehr Beispielen als bisher. Neu sei ein Abschnitt über sexuelle Ausbeutung - es seien aber die selben Regeln, nach denen Facebook schon vorher gehandelt habe, betonte Bickert. Ihr Team mit "Hunderten" Mitarbeitern ist dafür zuständig, untersagte Inhalte bei Facebook zu entfernen.

Regeln

Ausführlicher wird nun zum Beispiel auch der Umgang mit Nacktheit erklärt: "Wir entfernen Fotos von Personen, auf denen Genitalien oder vollständig entblößte Pobacken zu sehen sind. Außerdem beschränken wir Bilder mit weiblichen Brüsten, wenn darauf Brustwarzen zu sehen sind." Fotos von Frauen beim Stillen oder Vernarbungen nach Brustamputationen seien jedoch in jedem Fall erlaubt. (APA, 16.3.2015)

  • Facebook will besser erklären, was am sozialen Netzwerk erlaubt ist - und was nicht.
    foto: reuters

    Facebook will besser erklären, was am sozialen Netzwerk erlaubt ist - und was nicht.

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