"Google Feud": Skurrile Suchvorschläge als Ratespiel

14. März 2015, 12:57
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Spieler müssen zehn häufigste Ergänzungen für unvollständigen Suchbegriff finden

Wer auf Google nach Informationen im Internet sucht, stößt unweigerlich auf automatische Suchvorschläge. Noch bevor der Suchbegriff oder die Frage eingetippt ist, liefert der Algorithmus diverse Vervollständigungsmöglichkeiten. Diese basieren auf Suchanfragen anderer Nutzer und generell gilt die Regel: Je öfter eine Frage oder ein Begriff eingegeben wird, desto eher wird er zum Suchvorschlag.

Echtzeit-Ergebnisse

Findige Entwickler haben die Autovervollständigungen nun zu einem Spiel namens "Google Feud" gemacht, das sich an der TV-Gameshow "Family Feud" (im deutschen Sprachraum einst als "Familienduell" bekannt) orientiert. Der Spieler kann aus vier Themenbereichen – Kultur, Leute, Namen, Fragen – wählen und erhält dann eine unvollständige Suchanfrage. Danach gilt es, möglichst viele der zehn Begriffe zu erraten, mit welchen die Suche am häufigsten komplettiert wurde.

Die Ergebnisse, so berichtet 9to5Google, bezieht die Software dabei über Googles eigene Programmierschnittstelle für die Suche, sie geben also den aktuellen Stand wieder und können sich mit der Zeit ändern. Ganz leicht gestaltet sich das Ratespiel allerdings nicht. Dementsprechend weisen die Ersteller darauf hin, dass "manche Resultate anstößig und/oder unverständlich" sein könnten. (gpi, derStandard.at, 14.03.2015)

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  • Die Top-10-Ergebnisse zum unvollständigen Suchbegriff "Ketchup ist...".
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    Die Top-10-Ergebnisse zum unvollständigen Suchbegriff "Ketchup ist...".

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