Frühjahrsputz birgt unerwartete Gefahren: 2.800 Verletzte jährlich

13. März 2015, 12:07
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76.400 Senioren über 65 verunglückten im vergangenen Jahr in ihrer Wohnung

Nach Schätzungen des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) verletzen sich rund 2.800 Personen jährlich beim Frühjahrsputz. Neben Knochenbrüchen erleiden die Verunfallten vor allem Sehnen- oder Muskelverletzungen. Häufigste Ursache dafür sind Stürze - Frauen ab 65 sind demnach besonders gefährdet.

Gefährliche Hektik

Das Kuratorium geht davon aus, dass im Frühling mehr als 40 Personen pro Tag verunfallen - mit mitunter durchaus schwerwiegenden Folgen. Vor allem Hektik beim Putzen und Bequemlichkeit können zum Verhängnis werden. "Es ist eindeutig besser, einmal die Leiter umzustellen, als durch Verrenkungen einen Sturz zu riskieren", rät Klaus Lobatsch.

76.400 Senioren über 65 verunglückten im vergangenen Jahr in ihrer Wohnung. 16 Prozent davon passierten im März oder April, also zur Zeit des Frühjahrsputzes, wobei es vor allem durch Überstrapazierung und Zusammenstöße mit anderen Personen oder Objekten zu Verletzungen kam. Um Unfälle zu vermeiden sollte deswegen unbedingt zweckmäßige Kleidung getragen werden, mit der man nirgends hängen bleiben kann, außerdem werden auch gutes Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen vom KFV empfohlen. (APA, derStandard.at, 13.3.2015)

  • Beim Putzen passieren mehr Unfälle, als man denkt.
    foto: franziska kraufmann/apa/dpa

    Beim Putzen passieren mehr Unfälle, als man denkt.

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