Venezuelas Präsident erwägt USA-Besuch

13. März 2015, 07:24
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Maduro: "Vielleicht tauche ich in Washington bei dieser Ausstellung auf"

Caraca - Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat im eskalierenden Streit mit den USA eine Reise nach Washington ins Gespräch gebracht. Sein Land bereite in der US-Hauptstadt eine Veranstaltung vor, um Venezuelas Standpunkt vorzutragen, erklärte Maduro am Donnerstag auf einer Buchmesse.

"Vielleicht tauche ich in Washington bei dieser Ausstellung auf, um für mein Land einzutreten und um der Regierung in Washington zu sagen, dass sie einen Fehler begeht." Einzelheiten zu der Veranstaltung wurden zunächst nicht bekannt.

Drohungen und Vorwürfe

Obama hatte Venezuela am Montag zur Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA erklärt. Maduro seinerseits wirft der Regierung in Washington vor, ihn stürzen zu wollen und hat verlangt, dass die US-Botschaft in Caracas ihr Personal von 100 auf 17 Mitarbeiter verkleinert. Die venezolanische Opposition verurteilt den Streit als einen Versuch Maduros, von den schweren Wirtschaftsproblemen des Landes abzulenken. Trotz der scharfen Worte ist bisher keine Rede von einem Stopp der Öl-Exporte aus dem lateinamerikanischen Land in die USA. (APA, 14.3.2015)

  • Maduro will direkt in den USA Venezuelas Standpunkt klarmachen.
    foto: reuters/rawlins

    Maduro will direkt in den USA Venezuelas Standpunkt klarmachen.

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