2014 weniger Anzeigen in ganz Österreich

12. März 2015, 13:45
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Rückgang um 3,4 Prozent im Jahresvergleich, aber Anstieg bei Anzeigen wegen Wohnungs- und Hauseinbrüchen

Wien – Insgesamt 527.692 Straftaten sind im Vorjahr in Österreich angezeigt worden. Im Vergleich zu 2013 war das ein Rückgang um 3,4 Prozent, damals waren 546.396 Fälle erfasst worden. Die Aufklärungsquote blieb bei 43,1 Prozent, hieß es am Donnerstag bei einem Pressegespräch im Innenministerium in Wien. Im Bundesländervergleich gingen die Anzeigen am stärksten im Burgenland zurück, sie sanken dort um 8,3 Prozent.

Mehr Anzeigen wegen Wohnungs- und Hauseinbrüchen

Um 3,4 Prozent gestiegen ist die Zahl der angezeigten Wohnungs- und Hauseinbrüche. Gab es 2013 noch rund 16.500 solcher Fälle, waren es im Vorjahr 17.109. Die angezeigten Kfz-Diebstähle gingen dagegen um 13,8 Prozent auf 3.347 zurück. Gewaltdelikte wurden 40.184-mal angezeigt, ein Rückgang um 5,1 Prozent im Jahresvergleich.

10,8 Prozent weniger Anzeigen der Polizei bei der Staatsanwaltschaft gab es auch im Bereich Cybercrime, insgesamt verzeichnete die Statistik im Vorjahr 8.966 Fälle. Die angezeigten Wirtschaftsdelikte gingen um 9,8 Prozent zurück, hier gab es 2014 insgesamt 49.620 Anzeigen. (APA, 12.3.2015)

  • Die Anzeigenstatistik für das Jahr 2014.
    grafik: apa

    Die Anzeigenstatistik für das Jahr 2014.

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