Britischer Geheimdienst baut Mini-Supercomputer aus Raspberry Pis

12. März 2015, 10:56
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66 Platinen zu einem Cluster zusammengefügt - Soll junge Menschen zu Karriere in Forschung inspirieren

Der britische Geheimdienst GCHQ wird den meisten vor allem durch seine Spionagetätigkeiten im Doppelpack mit der NSA bekannt sein. Doch ab und an widmen sich die staatlichen Schnüffler auch weniger problematischen Themen: Im Rahmen einer Wissenschaftsmesse hat der Geheimdienst nun den GCHQ Raspberry Pi Bramble vorgestellt.

Cluster

Dabei handelt es sich um eine Art Mini-Supercomputer: Jeweils acht Raspberry Pi (Model B) wurden in acht Gruppen zu einem Cluster verbunden, die Kontrolle übernehmen zwei weitere Ausgaben des 35-Euro-Computers. Die Kommunikation zwischen den Systemen erfolgt mittels Gigabit-Ethernet, auch die Stromversorgung wird auf diesem Weg vorgenommen.

foto: gchq
Die Raspberry Pis sind in Achtergruppen eingeteilt.

Mit der Rechenkraft echter Supercomputer kann der Bramble natürlich nicht mithalten. Und doch zeigt er, dass sich auch aus kostengünstiger Hardware und mit relativ wenig Aufwand selbst ein eigener Rechencluster erstellt werden kann. Das GCHQ selbst spricht davon, dass man mit solchen Projekten hoffe, junge Menschen zu einer Karriere in der Forschung zu inspirieren. (red, derStandard.at, 12.3.2015)

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    foto: gchq
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