"State of Decay": Grafiker versteckte "absurd viele Genitalien" im Zombie-Spiel

11. März 2015, 13:20
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Vandalismus erst bei Arbeiten an Remake aufgefallen - Microsoft reagierte

Das 2013 für PC und Xbox 360 erschienene Zombie-Spiel "State of Decay" ist voll von gemalten Penissen, die bis vor Kurzem weder dem Hersteller Undead Labs noch Herausgeber Microsoft aufgefallen waren. Auch Spielern dürfte die mutwillige Verschandelung eines oder mehrerer Auftragsgrafiker nicht aufgefallen - aufgrund der niedrigen Auflösung der eingesetzten Hintergrundtexturen.

"Jemand von unseren externen Auftragnehmern arbeitete eine absurd hohe Anzahl an Genitalien in die Hintergründe ein", bestätigt Senior-Designer Geoffrey Card gegenüber der Seite XBLA Fans.

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Überraschung für alle

Aufgefallen sei der Vandalismus erst bei den Arbeiten am Remake des Spiels, das am 28. April mit höherer Auflösung und schärferen Texturen für Xbox One und PC erscheinen soll. Gegenüber GameInformer erklärte ein Sprecher Microsofts, dass die "Year-One Survival Edition" gesäubert auf den Markt kommen wird. "Undead Labs war sich der fraglichen Texturen nicht bewusst bis sie mit dem Export der Texturen für die Year-One Survival Edition begannen und sie sind auch nicht im Original sichtbar. Undead Labs arbeitet nicht mehr länger mit besagtem Auftragnehmer zusammen." (zw, derStandard.at, 11.3.2015)

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    foto: state of decay
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