Times-Reputation-Ranking: Keine heimische Uni unter den Top 100

11. März 2015, 22:00
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Die Universität Wien liegt seit 2011 nicht mehr in der Elitegruppe, Harvard, Cambridge und Oxford führen die Liste an

Wien - Bereits zum vierten Mal in Folge findet sich keine österreichische Hochschule unter den 100 angesehensten Universitäten des "Times Higher Education World Reputation Ranking". Zuletzt war die Uni Wien 2011 in den Top 100 vertreten. Auf Platz eins liegt wie im Vorjahr die US-Eliteuni Harvard, gefolgt von den britischen Universitäten Cambridge und Oxford.

Die Wertung basiert auf Antworten von rund 10.000 erfahrenen Wissenschaftern aus mehr als 140 Staaten, die in ihrem Forschungsfeld die bis zu zehn besten Universitäten angeben sollten. Gemessen wird damit also das Prestige in der akademischen Welt.

foto: apa/roland schlager
Die Universität Wien feiert ihr 650-jähriges Bestehen. Ins Times-Ranking hat sie es wieder nicht geschafft.

2011 war die Uni Wien als einzige österreichische Hochschule noch knapp in den Top 100 gelandet. 2012 und 2013 verfehlte sie diese Elite-Gruppe knapp, 2014 schon etwas deutlicher. Heuer wurden nur die ersten 100 Unis ausgewertet.

Angloamerikanische Unis klar voran

Die zehn angesehensten Hochschulen finden sich laut Ranking ausschließlich im angloamerikanischen Raum. Hinter Harvard, Cambridge und Oxford klassierte sich das Massachusetts Institut of Technology (MIT) auf Platz vier, gefolgt von Stanford, Berkeley, Princeton, Yale, dem California Institute of Technology und der Columbia University (alle USA).

Moskauer Hochschule auf dem Vormarsch

Beste Uni außerhalb der USA und Großbritanniens ist die University of Tokyo (Japan) auf Platz zwölf. Die angesehenste kontinentaleuropäische Uni ist die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich auf Platz 15 vor der Moskauer Lomonossow Universität. Diese verbesserte sich von Platz 51-60 auf Rang 25 und zählt damit zu den "Aufsteigern" des Jahres - noch vor der Ludwig-Maximilians-Universität München (35).

In den Top 100 finden sich 43 US-, zwölf britische und sechs deutsche Universitäten. Australien, Frankreich und die Niederlande kommen auf jeweils fünf Vertreter, Kanada auf drei, China, Hongkong, Japan, Russland, Singapur, Schweden und die Schweiz auf je zwei. Mit je einer Uni vertreten sind Belgien, Brasilien, Dänemark, Finnland, Mexiko, Südkorea und Taiwan. (APA, 11.3.2015)

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