UNO-Preis für Wrabetz und ORF-Gleichstellungsagenda

11. März 2015, 10:30
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Engagement für die Gleichstellung von Frauen mit dem "Women's Empowerment Principles CEO Leadership Award" gewürdigt

Wien - ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz wurde in New York mit einem internationalen UNO-Preis ausgezeichnet. Wrabetz erhielt für sein Engagement für die Gleichstellung von Frauen den "Women's Empowerment Principles CEO Leadership Award" von UN Women und UN Global Compact. Mit dem Preis zeichnen die UNO-Organisationen jedes Jahr Manager aus, die sich besonders für Gleichstellungsthemen einsetzen.

Der ORF-General erhielt den Award 2015 als einer von fünf CEOs weltweit für seine Aktivitäten zur Förderung der Gleichstellung im ORF, insbesondere den ORF-Gleichstellungsplan, hieß es in einer Aussendung. Der ORF-Gleichstellungsplan erfülle demnach jedes der sieben Prinzipien der Vereinten Nationen, um Geschlechter-Gleichstellung zu fördern.

Wrabetz: Motivation für Gender-Gerechtigkeit

Wrabetz sprach nach der Auszeichnung von einer "großen Motivation", den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. "Der ORF setzt viel daran die Rolle von Frauen im Unternehmen zu stärken und Gender-Gerechtigkeit zu verwirklichen. Der ORF-Gleichstellungsplan war dabei eine von vielen Maßnahmen, um größere Teilhabe von Frauen in allen Bereichen zu ermöglichen. Niemals zuvor wurden so viele Frauen mit Führungspositionen betraut. Ich bin stolz auf diese UN-Auszeichnung, die ich mit allen teilen will, die mitgeholfen haben, unsere Maßnahmen zur Gleichstellung im ORF zu verankern", so Wrabetz.

Im ORF ist derzeit einer von vier Direktorenposten mit einer Frau besetzt. Kathrin Zechner steht an der Spitze der Programmdirektion. Der ORF ist gesetzlich verpflichtet, schrittweise einen Frauenanteil von 45 Prozent auf allen Gehalts- und Funktionsebenen zu erreichen - siehe Artikel und Gleichstellungsplan. Momentan sind es laut ORF 42 Prozent.

Neben Wrabetz wurden noch vier weitere CEOs ausgezeichnet: Angelica Fuentes (Omnilife), Frank Vettese (Deloitte Canada), Jean-Pascal Tricoire (Schneider Electric) und Symon Brewis-Weston (Sovereign Assurance). (red, APA, 11.3.2015)

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