Russland stoppt Zusammenarbeit bei Rüstungsabkommen in Europa

10. März 2015, 19:13
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Moskau will sich nicht mehr an Treffen zu KSE-Abkommen beteiligen

Moskau - Russland stoppt seine Teilnahme an Beratungen zum KSE-Abkommen über die Begrenzung konventioneller Streitkräfte in Europa. Ab diesem Mittwoch werde Russland sich an Treffen der Beratungsgruppe über eine Anpassung des Regelwerks nicht mehr beteiligen, erklärte das Außenministerium in Moskau.

Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind so schlecht wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Grund ist der Ukraine-Konflikt. Westliche Staaten werfen der Regierung in Moskau vor, prorussische Separatisten im Osten der Ukraine militärisch zu unterstützen. Russland weist dies zurück.

Der KSE-Vertrag von 1990 sieht eine Begrenzung der konventionellen Waffen in Europa vor, also etwa Panzer, Kampfflugzeuge oder Angriffshubschrauber. So sollen etwa groß angelegte Überraschungsangriffe verhindert werden. Allerdings beschloss Russland bereits 2007, die Umsetzung des Vertrags auszusetzen, da er nicht mehr den Sicherheitsinteressen des Landes entsprach. (APA, 10.3.2015)

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