Kasino als Kinderoper-Standort: Staatsoper gesprächsbereit

10. März 2015, 14:37
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Mietvertrag für Walfischgasse aber bereits unterschrieben

Wien - Die Wiener Staatsoper werde sich guten Lösungen nie verschließen, unterstrich Direktor Dominique Meyer, nachdem Günter Rhomberg eine gemeinsame Nutzung des Kasinos am Schwarzenbergplatz durch die Bundestheater vorgeschlagen hatte. Der interimistische Chef der Bundestheater-Holding brachte gegenüber dem "Kurier" den Standort für die Kinderoper ins Spiel.

Allerdings habe er von der allgemeinen, noch wenig konkreten Idee erst im Herbst gehört, betonte Meyer. Der Mietvertrag für das Stadttheater Walfischgasse habe man aber bereits im Juni unterschrieben. Insofern seien die kommenden zwei Jahre fixiert. Ob das Kasino akustisch und von den sonstigen Gegebenheiten her für Oper geeignet sei, müsse man gegebenenfalls austesten. Einer sinnvollen, kostengünstigen Lösung werde man sich selbstredend nicht verschließen.

Die Staatsoper muss aus Denkmalschutzgründen mit Ende der Saison ihr derzeitiges Kinderzelt am Dach abbauen. Deshalb hatte man - zumindest - für die kommenden zwei Jahre das Stadttheater angemietet. Gegenüber dem "Kurier" kritisierte Rhomberg diese Entscheidung als teurer denn ein Gang ins Kasino. Und zweitens gelte: "Man schickt Kinder nicht in den Keller." (APA, 10.3.2015)

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