Neuzulassungen: Weniger Autos, mehr Mercedes

10. März 2015, 11:21
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Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Februar in Österreich um über ein Viertel weniger PKW neu zugelassen, Zuwachs gab es für Mercedes, Skoda und BMW

Wien - Österreichs Automarkt dümpelt weiter vor sich hin. Zieht man den Vergleichswert vom Vorjahr heran, so wurden im Februar um über ein Viertel weniger PKW neu zugelassen. Genau genommen sank die Zahl um 25,2 Prozent auf 20.641. Die Gesamzahl der neu zugelassenen Kraftfahrzeuge lag bei 25.192, um 23,8 Prozent weniger als im Februar 2014.

Der Einbruch verdankt sich laut Statistik Austria der ungewöhnlich hohen Zulassungszahl im Vorjahr, als die Kfz-Neuzulassungen durch Vorziehkäufe bei Autos um 30,2 Prozent zulegten. Im Februar 2014 hatten sich viele Autokäufer entschlossen, ihre Neuwagenkäufe vorzuziehen, da ab 1. März 2014 Änderungen bei der NoVA und bei der motorbezogenen Versicherungssteuer wirksam wurden. Die aktuellen Werte bei den Pkw-Neuzulassungen liegen unter dem Niveau vom Februar 2013 (21.196 Stück). Die Kfz-Neuzulassungen waren genauso hoch wie im Februar 2013.

Unter den zehn beliebtesten Pkw-Marken verzeichneten gegenüber Februar 2014 Mercedes (+17,1 Prozent), Skoda (+15,4 Prozent) und BMW (+0,7 Prozent) Zuwächse. Rückgänge gab es bei Marken wie Hyundai (-49,9 Prozent), Renault (-39,1 Prozent), Audi (-34,3 Prozent), Seat (-33,5 Prozent), Ford (-32,5 Prozent), VW (-27,3 Prozent) und Opel (-10,3 Prozent). Bei Zweirädern wurden weniger Motor- und Leichtmotorräder (-54,0 Prozent bzw. -41,1 Prozent) sowie Motorfahrräder (-31,4 Prozent) neu zugelassen. (APA/red, derStandard.at, 10.3.2015)

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