Ägypten: Neue Gewalt auf dem Sinai

10. März 2015, 10:36
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Selbstmordattentäter riss in Ägypten einen Menschen mit in den Tod

Kairo - Bei einem Anschlag auf der Sinai-Halbinsel in Ägypten hat Dienstag früh ein Selbstmordattentäter mindestens einen Zivilisten mit in den Tod gerissen. Zudem seien 24 Polizisten verletzt worden, als der Attentäter mit einem mit Sprengstoff beladenen Tanklaster in eine Polizeistation in der Stadt Al-Arish raste, teilten Sicherheits- und Rettungskräfte mit.

Die Polizisten hätten auf das sich nähernde Fahrzeug geschossen. Daraufhin sei der darin befindliche Sprengstoff explodiert.

Al-Arish ist die Hauptstadt der Provinz Nord-Sinai. Auf der Sinai-Halbinsel gibt es häufig Anschläge auf Sicherheitskräfte, seit der islamistische ägyptische Präsident Mohammed Mursi im Juli 2013 aus seinem Amt vertrieben wurde. Dazu bekennen sich in der Regel Jihadistengruppen, die sich nach eigenen Angaben mit den Anschlägen für das brutale Vorgehen der ägyptischen Armee gegen Mursi-Anhänger rächen wollen. (APA, 10.3.2015)

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