Iditarod-Rennen: Mit dem Hundeschlitten mehr als 1800 Kilometer durch Alaska

Ansichtssache10. März 2015, 10:05
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78 Musher mit ihren jeweils 16 Hunden sind heuer am Start, die besten werden nach neun Tagen im Ziel erwartet

Juneau (Alaska) - Begleitet von der lange erhofften Kälte hat in Alaska das größte und härteste Hundeschlittenrennen der Welt jetzt offiziell begonnen. Fast 78 Hundeschlittenlenker ("Musher") mit ihren jeweils 16 Hunden gingen am Montag in Fairbanks an den Start des mehr als 1.800 Kilometer langen Iditarods.

Die ersten werden nach fast neun Tagen im Ziel sein, viele werden aber auch unterwegs aufgeben. Mit kaum Schlaf, Schneestürmen und Temperaturen von im Extremfall minus 70 Grad gilt Iditarod - benannt nach einem heute verlassenen Städtchen in Alaska - als einer der härtesten Sportwettkämpfe der Welt.

Schneemangel in Alaska

In diesem Jahr hatten die Musher bisher eher mit Wärme zu kämpfen. Weil Alaska in weiten Teilen der Schnee fehlt, musste die Strecke nach Norden verlegt werden. Nach dem symbolischen Start in Anchorage am Samstag ging es diesmal deshalb nicht in Nenana los, sondern im Hundert Kilometer entfernten Fairbanks. Auch da hatten die Veranstalter mit Temperaturen deutlich über null Grad zu kämpfen - normal sind 20 Grad minus. Am Montag sank die Temperatur aber deutlich auf minus zehn Grad.

Alaska ist besonders vom Klimawandel betroffen. In den vergangenen 50 Jahren wurden die Winter in den USA um etwa 1,5 Grad wärmer. In Alaska war es doppelt so viel.

Das Rennen erinnert an den "Serum Run" von 1925. Damals hatten 20 Hundeschlitten in einer Staffel Serum in die abgelegene Stadt Nome getragen, um die Kinder von Ureinwohnern vor einer Diphtherie-Epidemie zu retten. (APA, 10.3.2015)

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