China plant strengere Regeln für Online-Handel

9. März 2015, 20:01
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Aufsichtskommission SAIC wirft den Online- Händler Alibaba vor, zu wenig gegen gefälschte Produkte zu unternehmen

Eine einflussreiche Aufsichtsbehörde in China plant strengere Regeln für Online-Handelsseiten. Handelsplattformen im Internet müssten Verantwortung dafür tragen, "Glaubwürdigkeit und Integrität" ihrer Dienste sicherzustellen, sagte der Chef der Aufsichtskommission SAIC, Zhang Mao, am Rande der Jahrestagung des Volkskongresses in Peking.

Die Behörde werde Gesetze vorschlagen und eine Datenbank für striktere Kontrolle anlegen, sagte der SAIC-Chef.

Der Vorschlag folgt auf einen Streit der Staatlichen Kommission für Industrie und Handel (SAIC) mit dem Online-Riesen Alibaba. Die Kommission warf Alibaba vor, nicht genug gegen gefälschte Produkte und "illegale Geschäfte" zu unternehmen. Wenig später hieß es allerdings, der Bericht mit den Vorwürfen sei kein offizielles Dokument gewesen und die Seiten hätten vereinbart, die Probleme gemeinsam anzugehen. (APA, derStandard.at, 9.3.2015)

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