Apple erklärt heute, warum wir eine Apple Watch brauchen

9. März 2015, 09:25
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iPhone-Konzern verrät Details über seine smarte Uhr und stellt neues 12 Zoll Macbook Air vor

Apple gibt am heutigen Montag voraussichtlich neue Details zu seiner mit Spannung erwarteten ersten Smartwatch bekannt. Der US-iPhone-Konzern hat für heute zu einer Neuheiten-Präsentation nach San Francisco eingeladen. Bereits bekannt ist, dass die Apple Watch im April zu einem Preis ab 349 Dollar (318,3 Euro) auf den Markt kommen soll. Der WebStandard wird zeitnah berichte,

Rätselraten gibt es aber unter anderem darüber, was die beiden hochwertigeren Varianten der insgesamt drei Ausführungen der Uhr kosten werden. Bei der Ausgabe mit einem Gehäuse aus 18-Karat-Gold rechnen Experten mit Preisen zwischen 5.000 und 10.000 Dollar.

Angaben zur Batterielaufzeit

Außerdem werden konkretere Angaben zur Batterielaufzeit erwartet. Nach bisherigen Informationen muss die Uhr jede Nacht aufgeladen werden. Aber nach jüngsten Verbesserungen halte sie bei gewöhnlicher Nutzung von morgens bis abends durch, berichtete das Blog "9to5Mac". Bei der Ladezeit schwanken die Angaben in Medienberichten zwischen zwei und fünf Stunden.

Am Montag dürfte Apple auch den konkreten Starttermin für die Watch bekanntgeben. Laut bisherigen Berichten soll Deutschland unter den Startländern sein.

Wollen Verbraucher überhaupt eine Smartwatch?

Es ist eine Reise ins Ungewisse: Ob die Verbraucher überhaupt eine Smartwatch wollen, ist offen.

Rivalen wie Samsung sind bereits seit mehr als einem Jahr mit Computeruhren auf dem Markt. Apple wird aber zugetraut, die Gerätekategorie aus der Nische in einen Massenmarkt zu bringen. Beim Mobile World Congress in Barcelona spielten die Smartwatches eine zentrale Rolle bei Neuheiten von Smartphone-Spezialisten wie LG oder Huawei. Bisher sind die Smartwatches, von denen es schon dutzende auf dem Markt gibt, ein Nischenprodukt.

So wurden im vergangenen Jahr nach Berechnungen von Marktforschern erst 720.000 Geräte mit dem im Sommer vorgestellten spezialisierten Betriebssystem Android Wear verkauft. Und das im Vergleich zu 1,3 Milliarden verkauften Smartphones. Ein Manko der Uhren sind kurze Batterielaufzeiten. Das größere Problem ist jedoch, dass sich viele Verbraucher bisher kein echtes Nutzungsszenario vorstellen können.

Handy ersetzte die Uhr

Für viele hat schließlich das Handy längst schon die herkömmliche Uhr ersetzt. Ist es wirklich besser, aufs Handgelenk zu blicken, wenn eine SMS kommt? Oder wenn man wissen will, wer da gerade auf dem Handy anruft? Wieder soll es Apple zufallen, eine Idee, an der viele zweifeln, zum Laufen zu bringen. Das hatte schließlich vor fünf Jahren schon mal mit dem iPad bei der totgeglaubten Geräteklasse der Tablet-Computer funktioniert.

Immerhin gibt es von LG schon ein Anwendungsszenario, seit eines der neuen Modelle Anfang des Jahres bei der Technikmesse CES in Las Vegas in Erscheinung trat. Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg ließ dort mit einer LG-Uhr den Prototyp eines selbstfahrenden Autos vorfahren. Die gesamte Aktion - vom Starten des Motors bis zum Losfahren - steuerte er dabei vom Handgelenk aus.

Experten trauen Apple zu, schon im ersten Jahr die Verkaufszahlen aller Rivalen zu übertreffen. So rechnet die Marktforschungsfirma Strategy Analytics damit, dass über die Hälfte der in diesem Jahr verkauften 28 Millionen Smartwatches von Apple kommen werde. Die Investmentbank Morgan Stanley schätzt, dass innerhalb von zwölf Monaten sogar 30 Millionen Geräte der Apple Watch abgesetzt werden könnten.

Spezial angepassten Apps

Zum Start der Apple Watch dürfte eine breite Auswahl an spezial angepassten Apps für die Uhr verfügbar sein. Unternehmen wie Facebook, BMW sowie Fluggesellschaften und Hotels hätten in einem geheimen Apple-Labor ihre Anwendungen perfektionieren dürfen, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg.

Die Watch soll unter anderem Kurznachrichten oder Neuigkeiten von Facebook anzeigen, Autos und Hotelzimmer aufschließen sowie über den Dienst Apple Pay zum Bezahlen an den Kassen eingesetzt werden können. Außerdem können Fitness-Informationen wie Herzfrequenz gesammelt werden. Die Uhr hat keinen eigenen Anschluss zum Internet und muss dafür ständig mit einem iPhone verbunden sein. Laut App-Entwicklern geht Appledavon aus, dass die Uhr pro Aktion etwa zehn Sekunden im Einsatz sein wird. Vieles könne per Sprachbefehl erledigt werden.

Neues Macbook Air

Laut Medienberichten könnte Apple am Montag zusätzlich zur Uhr auch eine neue Version seines leichten Notebooks Macbook Air vorstellen. Der neue Bildschirm mit einer Diagonalen von 12 Zoll solle eine bessere Auflösung bekommen. Aktuell verkauft AppleModelle mit Display-Diagonalen von 11 und 13 Zoll. (APA,sum, 9.3. 2015)

  • Apple-Chef Cook verrät heute neue Details über die Apple-Watch.
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    Apple-Chef Cook verrät heute neue Details über die Apple-Watch.

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  • Es ist der erste Vorstoß von Apple in eine neue Produktkategorie seit dem Tod des legendären Gründers Steve Jobs im Herbst 2011. Zuletzt war Apple vor rund fünf Jahren mit dem iPad den totgeglaubten Tablet-Markt reanimiert.
    foto: apa

    Es ist der erste Vorstoß von Apple in eine neue Produktkategorie seit dem Tod des legendären Gründers Steve Jobs im Herbst 2011. Zuletzt war Apple vor rund fünf Jahren mit dem iPad den totgeglaubten Tablet-Markt reanimiert.

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