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Vertikale Wälder und Holzhochhäuser in Mailand

9. März 2015, 09:30

Innovativ präsentiert sich Mailand mit seinen Neubauten. Einladend sind sie auf jeden Fall, wie unser Lokalaugenschein zeigt.

Wir fahren zunächst mit den mi-bikes den Lago Maggiore entlang und genießen das milde Klima in der italienischen Schweiz. Unser nächstes Ziel ist Mailand mit seinen innovativen Wohnprojekten. Um rechtzeitig das Etappenziel zu erreichen, wechseln wir irgendwann auf unser Begleitfahrzeug, den Tesla, die mi-bikes kommen vorübergehend aufs Dach.

Holz trägt

In einem Vorort in Mailand steht das erste Objekt, dem wir einen Besuch abstatten - ein Holzbau, der mit österreichischem Know-How errichtet wurde. Wir halten nach vier hohen Wohngebäuden Ausschau und arbeiten uns mit dem E-Car durch eher einfache Wohnquartiere. Dann sehen wir in heller Farbe die aufragenden Türme eines Neubaues. Das muss unser Projekt sein und wir haben im Hinterkopf, dass in aspern Der Seestadt Wiens in Bälde das HoHo stehen wird, welches mit seinen 24 Geschoßen das größte Holzhochhaus der Welt sein wird.

Wir kommen zwischenzeitlich in der Via Cenni vor einer freundlichen Wohnanlage zu stehen. Vier neungeschoßige Häuser, die mit niedriger Bebauung und Stegen untereinander verbunden sind, vermitteln einen wohnlichen und sonnigen Eindruck. Im Hof wird Boccia gespielt und eine Mutter schiebt den Kinderwagen in Richtung des Kinderspielplatzes. Offensichtlich funktioniert die soziale Durchmischung, die hier angestrebt wurde. Die Türe zu einem Sozialzentrum steht offen und die Atmosphäre ist entspannt. Die Häuser sind komplett in Holz-Massivbauweise konstruiert, was man aufgrund der verputzten Fassaden nicht vermuten würde.

Den Wald ins Hochhaus geholt

Wir haken den ersten Lokalaugenschein als gelungen ab und wenden uns einem weiteren innovativen Wohnbau-Highlight zu. In diesem neu entwickelten Gebiet wird aber nicht nur gwohnt, sondern die Durchmischung von Gewerbe und Wohnbau angestrebt. Die Zentrale einer bekannten Bank ragt hier in die Höhe und allerorts entstehen Hochhäuser, darunter zwei markante Wohnhäuser. Sie stechen deshalb hervor, weil die immens großzügigen Balkone – die eher auskragende Terassen sind - mit richtigen Bäumen bepflanzt sind. Was man in chicen Montagen am Computer schon manchmal gesehen hat, kann man hier in Natura bewundern. Es ist zwar noch kein Blätterkleid dran, aber man kann sich das überbordende Grün, welches am Haus im Frühling sprießen wird, schon vorstellen. 20.000 Pflanzen, davon 800 Bäume zieren die Außenfassaden der beiden Hochhäuser. Auch 5000 Sträucher und 11.000 Bodendecker wurden gepflanzt. Dem reichlichen Grün an der Fassade hat das Projekt auch seinen Namen "Bosco Verticale" zu verdanken - der vertikale Wald. Eines der Häuser ist 19 Stockwerke und 80 Meter hoch, das andere 27 Stockwerke und 112 Meter. In den Gebäuden gibt es insgesamt nur 113 Wohnungen und das exklusive Angebot bietet jeweils Zugang zu mindestens einer Terrasse, die einem kleinen Garten oder wenn man so will, einem kleinen Waldstück gleicht. Der Entwurf wurde zuletzt mit dem Internationalen Hochhaus Preis ausgezeichnet. Wir sind beeindruckt und gespannt auf Details zum Projekt HoHo in aspern Die Seestadt Wiens, das mit seinen 24 Geschoßen und 84 Metern Höhe zwischen den beiden Türmen einzuordnen ist.

  • Bosco Verticale
    stefan draschan

    Bosco Verticale

  • Reichlich Grün rund um Bosco Verticale
    stefan draschan

    Reichlich Grün rund um Bosco Verticale

  • Spannende Kontraste in Mailand
    stefan draschan

    Spannende Kontraste in Mailand

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