Ein "Grenzfall" für den Österreich-"Tatort": Top oder Flop?

Ansichtssache8. März 2015, 18:17
231 Postings

Diesen Sonntag werden Moritz Eisner und Bibi Fellner ins nördliche Waldviertel geschickt. Dort wurde aus der Thaya die Leiche eines Kanufahrers geborgen. Der Tote war Mitglied des tschechischen Geheimdienstes. Die Spuren führen die Ermittler zu einem von vielen Grenzzwischenfällen aus den 60er-Jahren, die bis heute nicht geklärt wurden.

foto: orf/allegro film/hubert mican

"Die Spannung hält sich in Grenzen, aber sehenswert ist diese Geschichtsstunde allemal. Dafür sorgen einmal mehr die Ermittler, die sich die Bälle fast so routiniert zuspielen wie ihre Kollegen in Münster", schreibt Birgit Baumann im TV-Tagebuch.

1
foto: orf/allegro film/hubert mican

Auch "Spiegel"-Kritiker Christian Buß lobt die Dialoge: "Während man beim kriminalistischen Plot samt seiner umständlichen Täuschungs- und Tötungsmanöver schon viel guten Willen mitbringen muss, sitzen die trockenen, temporeichen Dialoge passgenau."

2

"In dieser Episode ist praktisch jede Nebenfigur so liebevoll ausgemalt, dass es in der Summe wie eine Nummernrevue rüberkommt. Jeder Mensch ein Kauz.", urteilt Holger Gertz in der "Süddeutschen Zeitung", "Eisner und Fellner granteln inzwischen nicht mehr, sie reden über die Grantelei, etwas Beiläufiges ist da verloren gegangen. Sobald man weiß, was man kann, reitet man es zu Tode."

Wie hat Ihnen diese Folge gefallen? Top oder Flop? (red, derStandard.at, 8.3.2014)

3
Share if you care.