"Zu viel Sand im Getriebe"

7. März 2015, 18:45
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  • Sturm - WAC:

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Ich bin sehr froh und glücklich über den Sieg. Es war das erwartet sehr enge Spiel. Der WAC hat sehr gut verteidigt, wir hatten vor der Pause keine Präsenz in der 'box'. Stankovic hat die Situation falsch eingeschätzt, er ärgert sich über den Ausschluss selbst am meisten. Aufgrund der englischen Wochen wollte ich frische Kräfte bringen, ich bin froh, dass es funktioniert hat."

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Die Rote Karte für Sollbauer war definitiv eine Fehlentscheidung. Damit konnten wir mit Sturm nicht mehr auf Augenhöhe sein. 60 Minuten in Unterzahl, das war Schwerstarbeit für meine Spieler. Es tut mir leid für meine Mannschaft, ich kann ihr nichts vorwerfen."

  • Wiener Neustadt - Admira Wacker Mödling:

Helgi Kolvidsson (Wiener-Neustadt-Trainer): "Es war ein gerechtes Ergebnis, beide Mannschaften waren durch die Umstände vielleicht etwas gehemmt. Vor der Pause waren wir gefährlicher, nach der Pause die Admira. Zum Schluss ist es etwas hektisch geworden. Mit der spielerischen Leistung war ich nicht so zufrieden, man muss auch versuchen, besser Fußball zu spielen. Alles in allem bin ich aber nicht unzufrieden, überhaupt mit dem Beginn des Frühjahrs. Wir haben es wieder spannend gemacht."

Walter Knaller (Admira-Wacker-Mödling-Trainer): "Wir haben mit dem Unentschieden Schadensbegrenzung gemacht. Beide Mannschaften hatten die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden, aber im Grunde genommen war keine Mannschaft klar besser als die andere. Wir sind besser als im überwiegenden Teil des Herbstes und für den Abstiegskampf gewappnet."

  • Ried - Grödig:

Oliver Glasner (Ried-Trainer): "Wir haben den etwas besseren Start erwischt und sind in Führung gegangen. Danach hat uns Grödig mit Zweikampfstärke die Schneid abgekauft. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir zuletzt eine negative Zweikampfbilanz hatten. Der Ausschluss war ziemlich hart, hat uns aber natürlich in die Karten gespielt. Für uns war es vor allem ein Willenssieg. Mit sieben Punkten aus den drei Spielen in dieser Woche bin ich natürlich sehr zufrieden. Jetzt haben wir endlich Anschluss ans Mittelfeld, wir dürfen uns aber nicht ausrasten."

Gernot Trauner (Ried-Siegtorschütze, erstes Bundesligator): "Ich wollte nicht, dass wir nach dem Eckball in einen Konter laufen. Deshalb hab ich einfach drauflosgeschossen."

Michael Baur (Grödig-Trainer): "Trotz der Niederlage hat meine Mannschaft einen großen Aufwand betrieben und sehr wenig Chancen der Rieder zugelassen. Zwei Standardsituationen haben uns das Genick gebrochen. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Rote Karte war sehr hart und entscheidend fürs Spiel. Wir haben versucht, uns mit zehn Mann noch aufzubäumen. Die Mannschaft war couragiert und zweikampfstark. Trotz der drei Niederlagen sehe ich uns auf einem guten Weg. Nur bei den Standards müssen wir uns deutlich steigern."

  • RB Salzburg - Altach:

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Eine überraschende, unerwartete Niederlage. Wir hätten anfangs das Tor machen müssen, hatten auch die Chancen dazu. Wenn man aber so wenige Lösungen hat wie wir heute, kann man das Spiel nicht gewinnen. Wir haben nur versucht, Mittel zu finden, aber es war zu viel Sand im Getriebe. So kann man gegen eine defensiv kompakte Mannschaft nicht auftreten. Es waren auch zu wenige Ideen im Spiel. Über 90 Minuten war die Niederlage nicht unverdient, denn wir hätten auch das 0:2 bekommen können. Unterm Strich waren wir nicht in der Lage, Altach zu gefährden. Letztendlich hat dieser Elfmeter zu unserem Spiel gepasst."

Peter Gulacsi (Salzburg-Torhüter): "Wir wussten, was uns erwartet. Altach ist sehr kompakt gestanden, hat sehr schnell nach vorne gespielt. Damit hatten wir unser Problem. Das hätten wir nur mit einem schnellen Tor lösen können, was auch unser Plan war. Unser Spiel nach vorne war zu schlampig. Das Spiel mit dem Ball war ganz einfach zu wenig."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wie sich meine Mannschaft nach der Niederlage vom Mittwoch präsentiert hat, war schon toll. Die Mannschaft war sehr präsent, hat taktisch fast alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben taktisch sehr klug agiert. Wir wussten, dass wir unsere Chance haben werden, und die haben wir genutzt. Wir haben limitierte Möglichkeiten, wir wollen aber das Beste herausholen. Red Bull bleibt für mich in der Meisterschaft absoluter Favorit."

Andreas Lukse (Altach-Torhüter): "Das war die richtige Reaktion auf die Niederlage gegen Rapid. Ab der 30. Minute haben wir das Spiel gut im Griff gehabt und die Salzburger nicht mehr zu ihrem Spiel kommen lassen."

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