Renzi will Italiens Telekom-Infrastrukturen modernisieren

7. März 2015, 16:07
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Italienische Regierung investiert in ultraschnelle Breitband-Verbindungen

Bei seinen Bemühungen für Wirtschaftswachstum in dem von sieben Jahren Krise geplagten Italien, setzt die Regierung Renzi auf Investitionen für die Modernisierung der Infrastrukturen für Telekommunikation. Das italienische Kabinett plant Investitionen in Höhe von 6,5 Milliarden Euro, um Italiens Haushalte mit ultraschnellen Breitband-Verbindungen zu versorgen.

Ambitionierte Pläne

Bis 2020 sollen die Hälfte der italienischen Haushalte, die an das Telekom-Netz angeschlossen sind, im Internet mit einer Geschwindigkeit von mindestens 100 Megabit pro Sekunde surfen können. Das Kabinett hofft, Privatinvestitionen in Höhe von weiteren sechs Milliarden Euro zu locken. Dies soll mit Steuerbegünstigungen, sowie technisch-bürokratischen Vereinfachungen erfolgen. Außerdem will Rom auch verstärkt auf die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung setzen.

Ausschreibung geplant

Die Regierung plant eine Ausschreibung für das neue digitale Netz. An Interessenten fehlt es nicht. Zu ihnen zählen laut Medienberichten die ehemalige Telekom Austria-Großaktionärin Telecom Italia sowie die britische Vodafone.

Digitale Kluft

Italien muss mehr als andere EU-Länder die digitale Kluft gegenüber den EU-Partnern überbrücken. Die Deckung durch digitale Netze liegt in Italien deutlich unter dem EU-Durchschnitt. (APA, 07.03.2015)

  • Der italienische Regierung unter Matteo Renzi will schnelleres Internet für alle.
    foto: apa/ferrari

    Der italienische Regierung unter Matteo Renzi will schnelleres Internet für alle.

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