Vorab von Insidern getestet: So wird Apples Watch

7. März 2015, 12:21
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Tester zeigen sich von Uhr begeistert und bieten genauere Details

Am 9. März soll Apples Watch komplett enthüllt werden. Einen generellen Überblick über die Smartwatch hat das Unternehmen aus Cupertino bereits gegeben, Detailinformationen blieben bisher aus. 9to5Mac will nun aufgrund verschiedener Quellen, die Apples Watch bereits testen konnten, wesentlich mehr über das Gadget erfahren haben.

Akku-Laufzeit länger als angenommen

So soll die Akku-Laufzeit länger sein, als anfangs angenommen. Bis zu fünf Stunden andauernde Nutzung soll Apples Smartwatch durchalten, anfangs wurde noch von 2,5 bis vier Stunden ausgegangen. Die Kontaktpersonen von 9to5Mac bestätigten zudem, dass die Watch bei geringer Nutzung erst wieder über Nacht aufgeladen werden muss. Wird die Smartwatch also untertags nur ab und zu verwendet, hält diese einen Tag lang durch.

Energiesparmodus mit an Board

Ein Energiesparmodus soll außerdem längere Laufzeiten ermöglichen. Hierbei werden zusätzliche Features deaktiviert, sodass nur mehr die Hauptfunktionen der Watch aktiv sind. Der Energiesparmodus kann auch bei vollem Akku aktiviert werden und verringert einerseits spürbar die Helligkeit, andererseits wird die Kommunikation zwischen iPhone und Watch nur mehr aufs geringste zurückgefahren. Im besagten Modus wird das Display bei Nichtnutzung auch deaktiviert. Um den Akku der Smartwatch vollständig aufzuladen sind laut der Tester vier bis fünf Stunden nötig.

Die vorinstallierten Modi im Überblick

Von Apple noch nicht angekündigt, soll die Watch auch einen ständigen Blick auf die eigene Herzfrequenz ermöglichen. Bei Aktivierung eines eigenen Modus erscheint auf der Uhr ein Herz, das durchgehend Angaben zum Puls liefert. Anfangs gab Apple an, dass der Herzfrequenz-Sensor nur für Messungen für die Fitness-App eingesetzt wird oder um den eigenen Herzschlag an andere Nutzer zu übertragen. Neben dem Herzfrequenz-Modus sind zudem eigene Modi für Fitnessstatistiken, Aktivität, Wetter, Musik, Einstellungen, Uhr, Kalender und Karten vorinstalliert. Das vom iPhone oder iPad bekannte Notification Center soll zudem Teil der Smartwatch sein.

Weitere Details zur Uhr

Um etwa Musik lokal zu speichern, soll Apples Watch insgesamt acht Gigabyte Speicherplatz aufweisen. Verliert die Smarwatch etwa Verbindung mit einem iPhone, kann die Musik weiterhin abgespielt werden. Mittels einer eigenen Zusatz-App können Alben, einzelne Songs oder Playlists auf die Uhr geladen werden. Apple Watch-User können dann diese über Bluetooth-Lautsprecher oder Kopfhörer ausgeben. Besagte Zusatz-App kann für einen Großteil der Einstellungen verwendet werden, kleinere Konfigurationen sind auch auf der Uhr möglich. Wird eine iPhone-App mit einem Watch-Zusatzfeature heruntergeladen, landet die Software automatisch auch auf der Uhr.

Begeisterung über Bedienung

Besonders begeistert zeigten sich die Tester bei der Bedienung der Smartwatch. "Der Bildschirm fühlt sich wie eine große einzige Taste an, die man ständig betätigen will", gab ein Vorab-Tester gegenüber 9to5Mac an. Insgesamt sei die Bedienung sehr vereinfacht, ein Zoomen sei nicht möglich, eine Tastatur fehlt ebenso vollständig. So werden nur Berührungen und Bewegungen nach oben, unten, rechts und links von der Uhr verarbeitet. Zudem kann die Uhr mittels Sprachsteuerung genutzt werden, die anders als die Sprachassistentin Siri funktionieren soll.

Performance ebenso sehr stark

Auch bei der Performance konnten die Tester nichts beklagen, es sei denn es werden nicht mehr als 200 Apps installiert. Etwaige Ruckler oder Performance-Einbrüche konnten die Quellen von 9to5Mac nicht verorten. Ein- und Ausschalten kann man die Apple Watch übrigens über den Kontrollknopf auf der rechten Seite der Uhr. Ob die vermeintlichen Vorab-Tester der Apple-Smartwatch authentisch sind, wird sich am 9. März zeigen. (red, derStandard.at, 07.03.2015)

  • Vorab-Tester zeigen sich von Apples Watch begeistert.
    foto: 9to5mac

    Vorab-Tester zeigen sich von Apples Watch begeistert.

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