Ist das Meer an Plastikflaschen unvermeidbar?

User-Diskussion6. März 2015, 08:00
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San Francisco möchte Plastikflaschen bis 2020 von lokalen Mülldeponien verschwinden lassen. Bereits jetzt sind Plastiksackerln in der Bay Area verpönt

Wer kennt sie nicht, die Horrorgeschichten von (existierenden) Plastikinseln im Meer, gefüttert durch den unaufhaltsamen Ge- und Verbrauch dieser kleinen Flaschen etwa, in denen wir Menschen unser Wasser, Cola und andere Getränke konsumieren.

Noch viel deutlicher wird uns der Plastikmüll bewusst, wenn wir einen Blick auf so manche Straße richten, auf der Plastikflaschen achtlos weggeworfen werden, oder wenn wir im Urlaub am See plötzlich die Saftflaschen vom Vorgänger auf dem Picknickplatz entdecken. Die Pet-Flasche lässt sich zwar gut recyceln, aber nur, wenn sie auch ordnungsgemäß entsorgt wird. Die besten Recyclingmethoden sind nutzlos, wenn das Produkt verantwortungslos weggeworfen wird.

Umweltschutz im Küstengebiet

San Francisco übt sich nun in der Vorreiterrolle und möchte als erste Großstadt der Welt bis 2020 die klassischen Halbliter-Plastikflaschen großflächig aus dem öffentlichen Raum und der Bay Area verschwunden wissen. Immerhin sind dort schon seit 2007 Plastiksackerl verboten.

Was halten Sie von dieser Maßnahme? Stellen die typischen Plastikflaschen für unterwegs auch in Österreich ein Problem dar, oder profitieren wir einfach davon, dass wir als Binnenstaat nicht direkt an der Meeresverschmutzung beteiligt sind? Posten Sie Ihre Kommentare im Forum! (mahr, derStandard.at, 5.3.2015)

  • Unschöne Wirklichkeit.

    Unschöne Wirklichkeit.

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