Singapur bleibt die teuerste Stadt der Welt

3. März 2015, 17:11
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50 Prozent mehr als in New York kostet Kleidung in Singapur, nirgends auf der Welt ist Leben so teuer wie in dem asiatischen Stadtstaat

Singapur - Singapur bleibt nach neuesten Berechnungen die teuerste Stadt der Welt. Grundnahrungsmittel kosten dort um elf Prozent mehr als in New York, für Kleidung heißt es gleich 50 Prozent mehr auf den Tisch zu legen. Damit ist laut einer aktuellen Liste des Instituts "Economist Intelligence Unit" das Leben nirgends auf der Welt so teuer wie in dem asiatischen Stadtstaat.

Als Grundlage für den Index dienten die Lebenshaltungskosten in der Stadt New York, die selbst an 22. Stelle von 130 untersuchten Städten steht. Demzufolge kosten Grundnahrungsmittel in Singapur elf Prozent mehr als in der US-Metropole, Kleidung ist sogar um 50 Prozent teurer. Auf Singapur folgen in den Top 5 der teuersten Städte Paris, Oslo, Zürich und Sydney.

Hätte das Ranking bereits den Anstieg des Schweizer Franken nach der Entkopplung des Franken vom Euro im Jänner berücksichtigt, stünden Zürich und Genf an erster Stelle, gab das Institut an.

Die günstigsten Städte der Welt sind Karachi in Pakistan, gefolgt von Bangalore (Indien), Caracas (Venezuela), Mumbai und Chennai (beide Indien). Der Index wird zweimal jährlich erstellt und vergleicht mehr als 50.000 einzelne Preise von 160 Produkten und Dienstleistungen. (APA/red, derStandard.at

  • Der Maßstab ist New York, daneben kommen in der Liste nur die zehn teuersten und die zehn günstigsten Metropolen vor. In beiden Kategorien kommt Wien nicht vor.
    foto: reuters

    Der Maßstab ist New York, daneben kommen in der Liste nur die zehn teuersten und die zehn günstigsten Metropolen vor. In beiden Kategorien kommt Wien nicht vor.

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