Alcatel Onetouch Watch im Hands-on: Überraschend schick

Ansichtssache9. März 2015, 15:40
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Alcatel Onetouch ist derzeit nicht gerade die erste Marke, wenn man an Smartphones oder andere mobile Endgeräte denkt. Das Unternehmen hat allerdings eine Smartwatch vorgestellt, die zumindest optisch positiv auffällt. Die Alcatel Onetouch Watch wurde bereits auf der CES gezeigt. Der WebStandard konnte sie nun auf dem Mobile World Congress ausprobieren.

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Die Alcatel Onetouch Watch ist eine der wenigen Smartwatches, die auch für schlankere Handgelenke geeignet ist und damit auch Frauen ansprechen dürfte. Im Durchmesser misst sie 41,8 mm.

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Das 1,22 Zoll große IPS-Display bietet mit 240 x 204 Pixel eine etwas geringere Auflösung als die vieler Konkurrenten, was jedoch nicht negativ auffällt.

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Alcatel hat für die Uhr ein eigenes Betriebssystem entwickelt, dazu aber noch nicht sehr viele Details durchsickern lassen. Sie bietet unter anderem Fitnesstracker, Fernbedienungsfunktionen für das Smartphone und die Anzeige von Benachrichtigungen. Ob auch Apps von Drittanbietern unterstützt werden, ist nicht bekannt.

Die Bedienung ist intuitiv, das Menü selbsterklärend. Die auf der Messe verfügbaren Geräte reagierten allerdings mitunter etwas träge.

Die Uhr ist sowohl mit Android (ab 4.3) als auch iOS (ab 7) kompatibel.

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An der Rückseite ist ein Sensor zur Herzfrequenzmessung untergebracht. Ansonsten befinden sich auch Bewegungs-, Gyro- und Höhenmesser an Bord.

Wassergeschützt nach IP67 ist die Uhr auch (maximal 30 Minuten in einem Meter Tiefe).

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Minuspunkt: die Armbänder können nicht ausgewechselt werden und der Metallverschluss ist nicht besonders komfortabel zu schließen.

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Auf den ersten Blick keine schlechte Idee, bei der täglichen Nutzung aber wohl etwas unpraktisch: aufgeladen wird die Uhr über den im Armband integrierten USB-Stecker. Dadurch benötigt man zwar kein Zusatzkabel, das Anschließen am Computer könnte aber mühsam werden, wenn der USB-Port nicht gut erreichbar ist.

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Perfekt ist die Alcatel Onetouch Watch also keineswegs. Auf ihre Erweiterbarkeit mittels Apps lässt noch ein großes Fragezeichen stehen. Mit ihren Design-Optionen mit verschiedenen Gehäusefarben und Armbändern und dem kompakten Format könnte sie aber durchaus gut ankommen. Sie soll in den nächsten Wochen um 170 Euro auf den Markt kommen. (Birgit Riegler aus Barcelona, derStandard.at, 9.3.2015)

Hinweis im Sinn der redaktionellen Richtlinien: die Reise zum Mobile World Congress wurde von Samsung übernommen.

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