Können Kinderlose bei Erziehungsfragen mitreden?

Diskussion4. März 2015, 05:30
336 Postings

Diskutieren Sie mit unseren Usern, ob man den Tipps von Menschen ohne Kinder in Sachen Erziehung Vertrauen schenken soll

"Du kannst da nicht mitreden, du hast keine Kinder!" Dieser Satz wird kinderlosen Menschen gerne an den Kopf geschmettert, wenn sie bei Gesprächen rund um die lieben Kleinen ihren Senf dazugeben. Das Thema Erziehung ist ohnehin emotional geladen, kommen sich dabei doch schon Eltern gerne in die Haare.

Wer darf Ratschläge geben?

Junge Eltern werden besonders gerne mit Ratschlägen beglückt, ob sie wollen oder nicht. Kommen erst einmal heikle Themen wie Ess- und Schlafgewohnheiten oder fehlende Grenzen auf das Tapet, ist gut gemeinter Rat recht schnell verfügbar – doch will man den auch immer erhalten? Und wie ernst nimmt man die Sorgen und Ratschläge kinderloser Menschen?

Muss man wirklich eigene Kinder haben, um bei Familienthemen mitreden zu können? Schließlich war jeder selbst einmal ein Kind, hat Erfahrungen in seiner eigenen Familie gesammelt, einen kinderreichen Freundeskreis oder einfach nur Hausverstand. Reicht die eigene Erziehung aus, um Tipps geben zu können, oder braucht man den tatsächlichen Blick eines Elternteils? (ugc, derStandard.at, 4.3.2015)

  • Wissen nur Eltern, was richtig ist?

    Wissen nur Eltern, was richtig ist?

Share if you care.