Vulkan Villarrica in Chile beruhigt sich nach Ausbruch

4. März 2015, 12:48
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Tausende Anrainer kehren einen Tag nach Ausbruch wieder zurück - Alarmstufe Rot rund 800 Kilometer südlich von Santiago de Chile gilt noch im Risikogebiet

Santiago de Chile - Der Vulkan Villarrica im Süden Chiles hat sich einen Tag nach seinem Ausbruch wieder beruhigt. Die Behörden erlaubten Tausenden Menschen am Dienstag (Ortszeit), in ihre Häuser zurückzukehren, nachdem der gewaltige Lavastrom abgeklungen war. Die höchste Alarmstufe (Rot) wurde im Risikogebiet aber weiter aufrechtgehalten.

Etwa 400 Familien mussten in den von der Regierung bereitgestellten Unterkünften bleiben, da sie sehr nah an dem 2.847 Meter hohen Vulkan wohnen. "Der Vulkan hat sich beruhigt", sagte Staatschefin Michelle Bachelet nach einem Treffen des Krisenkabinetts. Der Gouverneur der betroffenen Region Araucania, Francisco Huenchumilla, warnte aber: "Die Vulkane sind unberechenbar." Innenminister Rodrigo Penailillo rief die Bevölkerung zur Vorsicht auf.

foto: epa/ariel marinkovic

Rund 3.600 Bewohner der umliegenden Orte waren wegen des Ausbruchs in Sicherheit gebracht worden. Der Vulkan hatte Dienstagfrüh tonnenweise Lava und Asche bis auf drei Kilometer Höhe ausgespuckt. Der Vulkan brach zuletzt 1984 und 2000 aus. Er liegt 760 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile. (APA, 4.3.2015)

  • Der gewaltige Lavastrom...
    foto: epa/ariel marinkovic

    Der gewaltige Lavastrom...

  • ... klang einen Tag nach dem Ausbruch wieder ab.
    foto: ap photo/aton chile

    ... klang einen Tag nach dem Ausbruch wieder ab.

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