Rechte AfD spart Geschäftsführer ein

3. März 2015, 14:39
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Sprecher: Partei hat nicht genug Geld für hochbezahlte Posten

Berlin - Wegen finanzieller Zwänge spart die deutsche Partei Alternative für Deutschland (AfD) am Spitzenpersonal. Der Vertrag des bisherigen Bundesgeschäftsführers Georg Pazderski werde Ende Juni auslaufen, weil sich die Partei "nicht zwei hochbezahlte Führungsämter leisten" könne, erklärte Parteisprecher Christian Lüth am Dienstag in Berlin.

Hintergrund ist der Beschluss des Bremer Parteitags vom Februar, künftig einen hauptamtlichen bezahlten Generalsekretär zu installieren. Er soll im Juni von einem Parteitag gewählt werden. Die Trennung von Pazderski solle der künftigen Parteiführung die "nötige Handlungsfreiheit" schaffen, erklärte Lüth. Auf dem Parteitag im Juni soll die bisherige Dreierspitze von einem Führungsduo abgelöst werden; ab Dezember soll nur noch ein Vorsitzender - assistiert vom Generalsekretär - die AfD führen. Es gilt als sicher, dass dies der derzeitige Ko-Parteichef Bernd Lucke sein wird. (APA, 3.3.2015)

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