Katzeninsel: Verwilderte Vierbeiner bevölkern japanisches Fischerdorf

Ansichtssache3. März 2015, 14:50
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Auf Aoshima kommen sechs Katzen auf einen Menschen. Ursprünglich sollten sie die Mäuseplage beenden

Aoshima/Wien - Sie stolzieren am Ufer entlang, schauen faul ins Meer hinaus oder lassen sich von neugierigen Touristen mit Resten von Reisbällchen und Schokoriegeln füttern. 120 verwilderte Katzen leben in einem kleinen Fischerdorf auf der abgelegenen südjapanischen Insel Aoshima, die auch als "Cat Island" bekannt ist.

Die flauschigen Vierbeiner sollten die Inselbewohner von einer Mäuseplage befreien, doch sie blieben und vermehrten sich. Im Jahr 1945 hatte Aoshima - mit einer Küstenlänge von nicht einmal einem halben Kilometer - noch rund 900 Einwohner. Die meisten verließen die Insel nach dem Zweiten Weltkrieg, um Arbeit zu finden. Heute leben eine Handvoll Fischer auf Aoshima: sechs Katzen kommen auf einen Menschen. Nicht alle Inselbewohner freuen sich über die Felidenpopulation. Die Tiere werden aus Gärten und Hinterhöfen verscheucht; zehn wurden bisher kastriert. (Reuters/cmi, derStandard.at, 3.3.2015)

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