Kachelmann gegen Springer

2. März 2015, 17:33
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3,25 Millionen Euro Schmerzensgeld von Bild, Bunte und Focus

Köln - 2011 wurde Jörg Kachelmann vom Vorwurf der Vergewaltigung freigesprochen. Nun will er gegen die massive Berichterstattung um seine Person vorgehen: er sieht sein Persönlichkeitsrecht verletzt. Zahlreiche Details aus seinem Intimleben sollen der Öffentlichkeit preisgegeben worden sein.

Wie die Plattform Meedia berichtet fordert der Wettermoderator ein Schmerzensgeld von rund 3,25 MIllionen Euro. Wobei 2,25 Millionen Euro direkt von der Bild und Bild.de stammen sollen.

Allerdings klagt Kachelmann nicht gegen alle Berichterstattungen, sondern gegen zwei große Verlagshäuser: Springer und Burda.

Prozesskosten

In den kommenden Wochen sollten die Streitparteien zu einer Einigung kommen, denn billig wird das ganze nicht: 80.000 Euro soll der Prozess in erster Instanz des Landesgerichts kosten. (red, derstandard.at, 2.3.2015)

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