Ebola: Von der Überlebenden zur Bestatterin

Ansichtssache15. März 2015, 08:00
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Maseray Kamara überstand die Epidemie in Sierra Leone und schloss sich als eine von wenigen Frauen einem Bestattungsteam an. Am schlimmsten fällt ihr die Tätigkeit, wenn sie gerufen wird, um Kinder zu beerdigen

Freetown/Wien - Sie verlor ihren Ehemann und ihre Schwester, sie verlor ihr Geschäft und ihre Gesundheit. Ihren Willen verlor Maseray Kamara aber nicht. Die 45-jährige Mutter von drei Kindern war eines der Opfer der großen Ebolaepidemie, die im Vorjahr im Westen Afrikas ausgebrochen und für Monate nicht unter Kontrolle gebracht worden war. Doch Kamara genas. Und sie beschloss, denen, die ihr Leben ließen, zumindest einen würdevollen Abschied zu ermöglichen.

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foto: world vision

Übelkeit, Bauchschmerzen und eine stark eingeschränkte Bewegungsfähigkeit waren die ersten Symptome, die der Virus Anfang November vorausschickte. Zu diesem Zeitpunkt waren Kamaras jüngere Schwester und ihr Ehemann bereits erkrankt.

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