Was tun Sie, wenn Ihr Kind Opfer von Mobbing wird?

11. März 2015, 09:00
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Ein Kind gibt nicht gerne zu, ein Opfer zu sein. Umso wichtiger ist es, dass Eltern die Anzeichen für Mobbing rechtzeitig erkennen

Dass Ihr Kind von Mobbing betroffen ist, kann sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen – etwa durch schrittweisen Leistungsabfall, plötzliche Schulangst, Lustlosigkeit, sozialen Rückzug oder psychosomatische Beschwerden wie Kopf- oder Magenschmerzen und Appetitlosigkeit. Mobbing hat viele Gesichter – und es passiert dort, wo Kinder und Jugendliche zusammenkommen. Im Kindergarten, auf dem Schulhof, dem Spielplatz und auch im Internet. In den Social-Media-Plattformen sind Kinder heutzutage regelrechten Mobbingkampagnen durch Gleichaltrige ausgesetzt.

Mobbing ist ein Tabuthema

Welches Kind gibt schon gerne zu, ausgegrenzt zu werden und Opfer zu sein? Der Druck, bei allen beliebt zu sein, ist gerade bei Jugendlichen besonders groß. Viele Betroffene vertrauen sich ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten daher erst spät oder gar nicht an. Neben der Scham ist es die Angst vor noch mehr Ausgrenzung durch andere Kinder und Jugendliche, die Opfer davon abhält, sich Lehrern oder Eltern anzuvertrauen. Umso wichtiger ist es, dass Vertrauenspersonen sensibel und besonnen mit dem Leidensdruck von Kindern und Jugendlichen umgehen.

Ist Ihr Kind schon einmal Opfer von Mobbing im Kindergarten, in der Schule, der Freizeit oder im Internet geworden? Haben Sie Tipps für andere Eltern im Umgang mit diesem Thema? Diskutieren Sie im Forum! (rod, derStandard.at, 11.3.2015)

  • Mobbing hat viele Gesichter – und es passiert dort, wo Kinder und Jugendliche zusammenkommen.
    foto: dpa/patrick pleul

    Mobbing hat viele Gesichter – und es passiert dort, wo Kinder und Jugendliche zusammenkommen.

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