Yard Built: Von aufgeputzt bis abgeräumt

Ansichtssache2. März 2015, 16:59
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Yamaha forciert, dass die besten Customizer ihre Bikes ummodeln. Die schönsten Kits werden verkauft. Das bringt Yamaha und den Designern Kohle.

Aprilia Red Rose. Da hat fast jeder zweimal hingeschaut. Vor allem wer den fadendünnen Spruch aus dem 50er-Häferl gehört hat, hat sich nach dem schweren Italo-Cruiser umgedreht. Langsam. Dafür hatte man ja Zeit. Ein bisserl Schminke kommt eben schon immer gut an. Nicht nur Tanzabend der einsamen Herzen.

Individualität schieben Customizer gerne als Grund für ihre Arbeit vor. Harley-Davidson zog schon immer jene Mopedbastler an, die gerne von den Bikes montierten, was nicht eh von allein runter fiel. Nein. Scherz. Kein Scherz ist aber, dass Harley bald das Geschäft hinter dem Customizing roch und darum einen Zubehör-Katalog mit Individualisierungen anbietet, der alte Telefonbücher blass werden lässt. Zuletzt haben sie sogar Customizer dafür bezahlt, an einem Motorrad zu schrauben, bevor es je der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Mit dem Erfolg, dass bei der Weltpremiere des Cruisers auch schon die ersten Custom-Bikes ausgestellt wurden.

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foto: yamaha

Mit Yard Built macht auch Yamaha ein Geschäft mit den Tuning-Ideen der besten Customizer. Was im ersten Anlauf als nette Spielerei gedacht war, entpuppte sich als so erfolgreich, dass Yard Built zum Selbstläufer mit Gewinnausschüttung wurde. Hier ein paar der edelsten Bikes:

Der letzte Wurf, den Yard Built rausschoss, ist die "Infrared" von JVB. Zum 30 Jubiläum der VMax nahmen sich die Kölner Tuner die dicke Yamaha her und bauten eine Mischung aus Dragster und Café Racer. Mit Carbon haben die Kölner dabei nicht gespart. Vom Scheinwerfer, über die Tankabdeckung bis zu den Rädern griff JVB zum neuen schwarzen Gold.

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