Hütter: "Dieses Gesicht wollte ich sehen"

1. März 2015, 19:17
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  • Salzburg - Grödig

Adi Hütter (Salzburg-Trainer): "Dieses Gesicht wollte ich sehen. Man hat von der ersten Minute an klar gesehen, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen. Das Einzige vor der Pause war die Chancenverwertung. Da hätte sich die Mannschaft mehr verdient, da hat mir die Entschlossenheit vor dem Tor gefehlt. In der zweiten Hälfte ist es dann ein Arbeitssieg geworden, aber darüber, ob er verdient war, brauchen wir nicht zu sprechen."

Marcel Sabitzer (Salzburg-Doppeltorschütze): "Es war ein hartes Spiel. Dann ist auch noch der Regen dazugekommen. Der tiefe Boden hat es nicht einfacher gemacht für die Kräfte. Es war ein bisschen eine schwere Geburt mit den vergebenen Chancen, aber wir haben gewonnen."

Michael Baur (Grödig-Trainer): "Wir hatten in den ersten Minuten viel zu viel Respekt, die erste halbe Stunde war einfach sehr schlecht. Dann sind wir besser ins Spiel gekommen und haben auch den Ausgleich geschafft. Nach der Pause haben wir in ein paar Aktionen gezeigt, wie es gehen kann. Stankovic hat uns einige Male gerettet, bei seinem Fehler hat er leider die falsche Entscheidung getroffen. Auch ihm müssen wir einen Fehler zugestehen."

Cican Stankovic (Grödig-Torhüter): "Das darf mir einfach nicht passieren. Ich habe einfach die falsche Lösung genommen. Ich hätte den Ball auf die Tribüne hauen müssen, dann wäre nichts passiert. Das Tor geht auf meine Kappe. Ich fühle mich gesundheitlich wieder okay. Körperlich muss ich noch ein bisschen etwas aufholen, aber in den nächsten Wochen wird es sicher noch besser."

  • Rapid - Sturm

Zoran Barisic (Rapid-Trainer): "Wir haben eine sehr gute Leistung geboten, wobei wir leider manchmal den Rhythmus verloren haben. Wir haben viele Chancen herausgespielt, eine davon genützt und sind froh, gegen einen starken Gegner drei Punkte geholt zu haben. Die Chancenauswertung war mies. Ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft unbedingt will, dass ich auf der Bank einen Herzkasperl bekomme. Aber das Wichtigste ist, dass wir Chancen kreieren. Für den gesperrten Beric wird gegen Altach eben ein anderer spielen, der hungrig ist und versuchen wird, seine Chance zu nützen."

Robert Beric (Rapid-Torschütze): "Wichtig ist nicht mein Tor, sondern sind die drei Punkte. Wir spielen als Mannschaft gut, und ich muss mich bei der Mannschaft bedanken, dass ich schon 16 Saisontore habe. Leider bin ich gegen Altach gesperrt. Das war eine dumme Gelbe Karte."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Das Spiel wurde durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters massiv beeinflusst, was sehr schade war, weil es ein gutes Spiel geworden wäre. Unser ganzer Plan war dann über den Haufen geworfen. In den Minuten danach hatten wir Glück, dass Rapid zwei, drei Möglichkeiten nicht genützt hat, aber nach 25 Minuten haben wir uns gut auf die Situation eingestellt und hatten selbst eine gute Chance auf die Führung. Der zweite Knackpunkt war das Gegentor. In der zweiten Hälfte haben wir auf Dreierkette umgestellt. Rapid hatte dann keine Möglichkeiten mehr, aber uns hat im Spiel nach vorne die Substanz gefehlt."

  • Wiener Neustadt - Austria

Helgi Kolvidsson (Trainer Wr. Neustadt): "Die Jungs sind sehr gut aufgetreten, vor allem in der ersten Hälfte. Die Mannschaft hat viel Druck gemacht. Gleich nach der Pause haben wir es verabsäumt, den Sack zuzumachen. Mit einem 2:0 hätten wir ruhiger spielen können. Die Austria hat viele große Spieler, da ist sogar jeder Einwurf gefährlich. Trotzdem war es eine tolle Leistung, die drei Punkte tun uns sicher gut."

Gerald Baumgartner (Trainer Austria): "Wir hatten uns sehr viel vorgenommen, sind aber in den ersten 30 Minuten nicht ins Spiel gekommen. Wr. Neustadt war bissiger, präsenter, zweikampfstärker. Das sind alles Dinge, die eigentlich wir machen wollten. Erst nach dem Elfer und Ausschluss ist es besser geworden, erst dann sind wir leider richtig aufgewacht. Nach der Pause hat uns Lindner mit zwei, drei tollen Reflexen gerettet. Wir haben alles probiert und Gas gegeben, aber mit 0:1 und zehn Mann ist es auswärts natürlich nicht so leicht. Heute hat uns aber auch das nötige Glück gefehlt."

  • Ried - Admira

Oliver Glasner (Ried-Trainer): "In der ersten Hälfte haben wir von beiden Mannschaften ein schlechtes Spiel gesehen, wobei die Admira schon besser war. Ich habe meiner Mannschaft in der Halbzeitpause gesagt, dass wir uns mehr zutrauen müssen, das haben wir dann auch getan. Wenn man sich bei zwei Standardsituationen so dumm anstellt, darf man sich nicht wundern, wenn man zweimal in Rückstand gerät. Letztendlich sind wir aber zweimal zurückgekommen, man hat gesehen, dass man sich nach Rückständen nicht verrückt machen darf."

Walter Knaller (Admira-Wacker-Mödling-Trainer): "Grundsätzlich sind wir ein bisschen enttäuscht, weil wir so nahe dran waren am ersten Sieg seit zwölf Jahren in Ried. Letztendlich war es dennoch leistungsgerecht, das Unentschieden, auch wenn für uns mehr möglich war. Es ist natürlich unnötig, wenn man ein Tor in der 94. Minute bekommt. Enttäuschung ist da, aber das Spiel von uns war in Ordnung."

Petar Filipovic (Ried-Torschütze zum 2:2): "Ich freue mich natürlich über mein erstes Tor. Wir haben diese Eckbälle im Training einstudiert und ich bin goldrichtig gestanden. Wir haben die ersten 20 Minuten verschlafen und sind schwer reingekommen ins Spiel, das müssen wir künftig abstellen."

  • Altach - WAC

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir haben heute den Kampf angenommen gegen einen robusten und laufstarken Gegner. Es war nicht so leicht für uns, nach einer Niederlage, wie sie gegen Austria Wien passiert ist, zurückzukommen. Aber wir haben heute ein starkes Kollektiv gesehen. Ich hätte mir nur gewünscht, dass wir unsere Konter besser zu Ende gespielt hätten."

Philipp Netzer (Altach-Kapitän): "Wir waren von Anfang an präsent, das war der Schlüssel zum Erfolg."

Dietmar Kühbauer (WAC-Trainer): "Ein Remis wäre heute mehr als drinnen gewesen. Ich bin nicht verärgert über die Mannschaft, weil die Leistung gepasst hat. Aber als wir hierhergekommen sind, haben wir uns mehr erwartet. Mit Ausnahme der ersten 15 Minuten, in denen auch der Elfer passiert ist, den man geben kann, aber nicht muss, haben wir das Spiel in die Hand genommen. In der zweiten Hälfte waren wir klar die bessere Mannschaft, aber aus den Chancen muss man auch die Tore machen."

Joachim Standfest (WAC-Spieler): "Der Elfmeter hat das Spiel entschieden. Es war ein rassiges Spiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe."

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