NEOS wollen 60.000 Stimmen erreichen

28. Februar 2015, 12:20
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Wahlziel bei rund 7,5 Prozent - Strolz: "Pinkes Schnellboot" gegen "fetten, alten Dampfer" SPÖ

Wien - Die NEOS wollen bei der Wien-Wahl am 11. Oktober 60.000 Stimmen, also etwa 7,5 Prozent erreichen. Dieses Wahlziel nannte Landeskoordinator Andreas Lechner bei der Landesmitgliederversammlung der Wiener NEOS am Samstag, bei der die Kandidatenliste für die Wahl finalisiert wird. Bundesparteichef Matthias Strolz kündigte den Kampf des "pinken Schnellboots" gegen den "fetten, alten Dampfer" SPÖ an.

Beim Ziel für die Wiener Gemeinderats- bzw. Landtagswahl haben sich die NEOS an die Nationalratswahl 2013 gehalten: Damals wählten 60.812 Wiener pink, was 7,65 Prozent Stimmenanteil ausmachte.

"Wir haben nicht die große Portokasse des Michael Häupl", wandte sich Strolz gegen den Wiener Bürgermeister. Die NEOS würden vor allem im persönlichen Gespräch überzeugen. "Er hat diese Stadt in einer Art im Griff , wie wir es nicht für anständig halten", sagte Strolz und kündigte an, ab heute "Jagd auf Roter Oktober" zu machen. Es brauche ein "pinkes Schnellboot" gegen den "fetten, klapprigen, alten Dampfer" SPÖ. Besonderen Fokus werden die NEOS im Wahlkampf auf die Themen Arbeitslosigkeit, Bildung und Migration legen. "Wien hat viele Haltungsfehler und da müssen wir ein paar rhythmische Gymnastikübungen machen mit dieser Stadt", meinte Strolz.

Dass der Wahltermin erst im Oktober liege, werde für die NEOS "hilfreich" sein, zeigte sich Lechner überzeugt. Auch Claudia Gamon, Mitglied des Landesteams, freute sich auf einen "Bäderwahlkampf im Sommer". Ab Mitte März werden die NEOS ihre Mobilisierungskampagne mit "NEOS at home"-Abenden und Hausbesuchen starten.

Bei der Mitgliederversammlung wählen die NEOS die Kandidaten für die Gemeinderatsliste. Die Listenerstellung erfolgte zu einem Drittel durch ein Online-Voting, über ein weiteres Drittel entschied der Bundesvorstand gemeinsam mit dem Landesteam Wien, das dritte Drittel Stimmgewicht üben schließlich die Mitglieder beim heutigen Wahlkonvent aus. An den Online-Vorwahlen beteiligten sich 1.850 Personen. 120 Kandidaten stellten sich zur Wahl. (APA, 28.2.2015)

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