KAC und Dornbirn zurück in der Hoffnung

27. Februar 2015, 22:33
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Kärntner hieven sich mit einem 5:3 in Graz auf Rang zwei der Qualifikationsrunde. Dornbirn fährt einen Heimsieg gegen Bozen ein

Rekordmeister KAC und der Dornbirner EC haben den Kampf um die zwei noch freien Plätze im Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga offen gehalten. Der KAC siegte am Freitag in der Qualifikationsrunde bei den Graz 99ers mit 5:3 und schob sich damit auf Rang zwei vor. Dornbirn wahrte mit einem 5:2-Heimsieg gegen EBEL-Titelverteidiger HCB Südtirol die Aufstiegschance.

Damit haben vor den ausstehenden zwei Runden der Qualifikationsrunde alle vier Vereine noch die Chance, sich für das Play-off ab nächsten Freitag zu qualifizieren. Bozen führt die Tabelle mit 15 Punkten vor dem KAC und Graz (je 13) sowie Dornbirn (11) an.

KAC stemmt sich dagegen

Der KAC hatte im Vorjahr erstmals in der Clubgeschichte das Viertelfinale verpasst, eine Niederlage in Graz hätte neuerlich das frühe Saisonende bedeutet. Und zu Beginn des Mitteldrittels sah es auch ganz danach aus, als Bastiansen die Grazer mit 3:1 in Führung schoss. Jacques brachte die Kärntner aber 26 Sekunden später heran, Lundmark sorgte noch im Mitteldrittel für den Gleichstand (34.). Im Finish erlösten Koch (56.) und Lundmark (59.) jeweils mit ihren zweiten Treffern den KAC.

Bozen hätte mit einem Sieg in Dornbirn als siebenter Verein das Viertelfinal-Ticket gelöst, stattdessen setzte es für den EBEL-Champion eine deutliche Niederlage. Putnik (2.), Petrik (6.), Arniel (23./PP) und Kreuzer (25.) schossen die Vorarlberger zu einer 4:0-Führung, die sie sicher über die Zeit brachten.

Dennoch hat Bozen noch die besten Chancen auf das Viertelfinale, die Südtiroler benötigen in den Partien gegen die Nachzügler Olimpija Ljubljana am Sonntag und HC Innsbruck am Dienstag nur einen Sieg zum Aufstieg. Dornbirn kann es auch aus eigener Kraft schaffen. Die Vorarlberger spielen gegen Graz am Sonntag daheim und am Dienstag in Klagenfurt.

Salzburger Serie

In der oberen Zwischenrunde (Pick Round) setzte Red Bull Salzburg die Erfolgsserie fort und hält nach einem 4:3 nach Penaltyschießen in Wien gegen die Vienna Capitals bei neun Siegen in Folge. Da Znojmo bei Fehervar mit 1:5 verlor, geht Linz als Nummer zwei ins Viertelfinale und hat sich damit auch für die Champions Hockey League (CHL) qualifiziert. Die Black Wings hatten am Vortag in Villach 2:1 gewonnen.

Die Caps konnten auch beim Heim-Comeback des zu Wochenbeginn verpflichteten Trainers Jim Boni die Negativserie von nun sieben Niederlagen hintereinander nicht beenden, gaben aber ein kräftiges Lebenszeichen. Boni, Caps-Meistermacher von 2005, hat dem Team offensichtlich neue Energie eingehaucht.

In einem ausgeglichenen ersten Drittel präsentierten sich Salzburg effektiver und nützte Defensiv-Fehler durch Raffl (6.) und Cijan (15.) zu einer 2:0-Führung. Heinrich (28.), erhöhte sogar auf 3:0, doch die Caps gaben sich nicht geschlagen und schreiben durch Bois an (32.). Im Schlussdrittel zeigten die Wiener viel Charakter, lieferten den Salzburgern einen tollen Fight und kamen durch Nödl (45.) und Watkins (59.) noch zu einem verdienten Punkt.

Im Penaltyschießen trafen allerdings alle drei Salzburg-Spieler, bei Heimischen dagegen nur zwei, Foucault scheiterte als einziger Spieler. Salzburg ist damit Platz eins in der Pick Round und damit der Heimvorteil bis zum Finale nicht mehr zu nehmen. (APA, 27.02.2015)

Eishockey-Ergebnisse Erste Bank Liga:

Platzierungsrunde - 8. Runde:

UPC Vienna Capitals - Red Bull Salzburg 3:4 n.P. (0:2,1:1,2:0;0:0,0:1). Wien, 4.400. Tore: Bois (32.), Nödl (45.), Watkins (59.) bzw. Raffl (6.), Cijan (15.), Heinrich (28. und entscheidender Penalty). Strafminuten: 16 bzw. 14.

Fehervar - Znojmo 5:1 (1:0,0:1,4:0)

Qualifikationsrunde - 8. Runde

Moser Medical Graz 99ers - KAC 3:5 (2:1,1:2,0:2). Graz, 4.050. Tore: Walker (8.), Latendresse (19.), Bastiansen (21.) bzw. Koch (12., 56.), Jacques (21.), Lundmark (34., 59.). Strafminuten: 2 bzw. 4.

Dornbirner EC - HCB Südtirol 5:2 (2:0,2:1,1:1). Dornbirn, 2.090. Tore: Putnik (2.), Petrik (6., 60./empty net), Arniel (23./PP), Kreuzer (25.) bzw. Insam (31.), Rodney (42.). Strafminuten: 6 bzw. 14.

HDD Telemach Olimpija Ljubljana - HC TWK Innsbruck 1:3 (0:0,1:2,0:1). Ljubljana, 250. Tore: Music (26.) bzw. Höller (32./PP), Schramm (35.), Valdix (59.). Strafminuten: 6 bzw. 8.

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