Mediengesetz: Burda und Springer schreiben Putin

26. Februar 2015, 18:24
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Russland will den Einfluss westlicher Medienhäuser beschneiden

Von einem Art "Gnadenbrief" der deutschen Medienhäuser Burda und Axel Springer berichtet das deutsche "Handelsblatt". Empfänger ist Russlands Präsident Wladimir Putin.

Die Verlage bitten Putin, das geplante Mediengesetz aufzuschieben. Sie fürchten um Arbeitsplätze und Einfluss. Um Zeit zu gewinne, solle das Gesetz um ein Jahr verschoben werden, heißt es.

Russland will Ausländer von der Führung russischer Medien ausschließen. Ausländischen Teilhabern soll ab 2016 der Besitz von mehr als 20 Prozent an Medien untersagt werden. (red, derStandard.at, 26.2.2015)

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