Chinesische Mauer auf der Seebühne

26. Februar 2015, 17:13
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27 Meter hoch, 72 Meter breit, 335 Tonnen schwer. Daneben prägen 200 Terrakotta-Krieger das "Turandot"-Bühnenbild

Alberschwende - Die Kulisse für "Turandot" - die Seebühnenaufführung der Bregenzer Festspiele in den nächsten zwei Sommern - nimmt Gestalt an. Als zentrales Element entsteht auf der Seebühne gerade eine Nachbildung der Chinesischen Mauer - sie wird 27 Meter hoch, 72 Meter breit und 335 Tonnen schwer sein.

Die Chinesische Mauer auf der Seebühne wird aus 650 Mauersteinen bestehen, wobei 540 davon bereits in den vergangenen Monaten in Kärnten gefertigt wurden. 110 weitere Steine sind lediglich Attrappen, die außerdem nicht durch ein Tragegerüst aus Stahl verbunden sind. Sie sollen in der Inszenierung "in einem sehr dramatischen Moment mitspielen". Mehr wollte Neo-Indentantin Elisabeth Sobotka noch nicht verraten.

Ebenfalls ein prägnantes Merkmal des Bühnenbilds stellt die Nachbildung von 200 etwa zwei Meter großen Terrakotta-Kriegern dar. Die Krieger müssten aufgrund der Dimensionen der Seebühne "ein bisschen größer und im Ausdruck kräftiger" sein als ihre realen Vorbilder, sagte Florian Kradolfer, Ausstattungsleiter der Festspiele. Manche der Krieger würden im Wasser stehen, andere, die leuchten können, in der Luft, ergänzte Sobotka.

Voraussichtlich Ende März sollen die letzten Teile der Opernkulisse zur Seebühne angeliefert werden, mit dem Bau der Kulisse auf der Seebühne wurde aber längst begonnen. Die Proben für die Giacomo Puccini-Oper "Turandot" auf der Seebühne beginnen Mitte Juni. Premiere feiert "Turandot" am 22. Juli, 25 Vorstellungen werden aufgeführt. Bereits mehr als die Hälfte der aufgelegten 169.000 Tickets sind gebucht. (APA, 26.2.2015)

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