Drei Wissenschafterinnen erhalten Karlik-Professuren

25. Februar 2015, 15:06
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Völkerrechtlerin Christina Binder, Literaturwissenschafterin Christine Ivanovic und Neurobiologin Kristin Tessmar-Raible von Uni Wien ausgewählt

Wien - Die Völkerrechtlerin Christina Binder, die Literaturwissenschafterin Christine Ivanovic und die Neurobiologin Kristin Tessmar-Raible erhalten am 9. März die Berta-Karlik-Professuren der Universität Wien. Die auf drei Jahre befristeten Professuren wurden nach der österreichischen Physikerin und ersten Professorin der Uni benannt. 2012 wurden bereits drei solche Förderungen vergeben.

Mit dem Berta-Karlik-Programm verfolgt die Uni das Ziel, die Chancen von hoch qualifizierten Wissenschafterinnen zu erhöhen, anschließend auf eine in- oder ausländische Professur berufen zu werden.

Die künftigen Professorinnen

Die stellvertretende Leiterin des interdisziplinären Forschungszentrums "Human Rights" an der Uni Wien, Christina Binder, ist Mitglied des Vorstands der European Society of International Law, ihr Forschungsfokus liegt auf den Menschenrechten, dem Investitionsrecht und dem Völkervertragsrecht.

Christine Ivanovic ist am Institut für Europäische und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft der Uni Wien tätig. Sie arbeitet unter anderem an neuen Ansätzen der digitalen Literaturanalyse und -vermittlung.

Die Neurobiologin Kristin Tessmar-Raible von den Max F. Perutz Laboratories der Uni Wien geht unter anderem mit Mitteln aus einem hochdotierten "Starting Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) dem Einfluss des Lichts auf das Nervensystem nach. Sie ist Leiterin der Forschungsplattform "Marine Rhythms of Life" und Mitglied der Junge Kurie der ÖAW. (APA, derStandard.at, 25. 2. 2015)

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