Achenbach zieht gegen Albrecht-Familie in die Berufung

24. Februar 2015, 18:56
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Verurteilung zu knapp 20 Millionen Euro Schadenersatz angefochten

Düsseldorf - Kunstberater Helge Achenbach hat seine Verurteilung zu knapp 20 Millionen Euro Schadenersatz an die Familie des Aldi-Erben Berthold Albrecht angefochten. Man habe fristgerecht Berufung eingelegt und Prozesskostenhilfe für Achenbach beantragt, teilte der Düsseldorfer Rechtsanwalt Urs Breitsprecher am Dienstag mit. Ein Sprecher des Düsseldorfer Oberlandesgerichts bestätigte dies.

Einen Termin für das Berufungsverfahren gebe es noch nicht. Das Landgericht Düsseldorf hatte Achenbach in einem Zivilprozess im Jänner zur Zahlung von 19,4 Millionen Euro Schadensersatz an die Albrecht-Erben verurteilt. "Wir erhoffen uns von dem Berufungsverfahren eine sorgfältige Beweisaufnahme und Klärung rechtlicher Fragen. Wir halten das erstinstanzliche Urteil für rechtsfehlerhaft", so die Kanzlei Achenbachs.

Der Kunstberater soll bei Verkäufen von Kunst und Oldtimern an Albrecht unberechtigte Aufschläge vorgenommen haben. (APA, 24.2.2015)

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