Neuer ESA-Umweltsatellit nimmt Wälder und Felder ins Visier

24. Februar 2015, 18:54
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"Sentinel-2A" soll Vegetation der Erde erfassen und effizientere Verfahren in der Landwirtschaft ermöglichen

München - Ein neues europäisches "Weltraumauge" soll künftig Wälder und Felder ins Visier nehmen. In Ottobrunn bei München wird der Satellit "Sentinel-2A" derzeit für den Start In Französisch-Guayana vorbereitet. Er soll mit seinem Zwilling "Sentinel-2B" die Vegetation auf der Erde erfassen und damit effizientere Verfahren in der Landwirtschaft ermöglichen.

"Sentinel 2" gehört wie die Satellitenpaare "Sentinel-1" und "Sentinel-3" zum Umweltüberwachungsprogramm "Copernicus" der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA und der Europäischen Kommission. Experten der ESA und des Raumfahrtunternehmens Airbus Defence and Space, das "Sentinel-2" in einem Konsortium baut, besichtigten den Satelliten am Dienstag bei dem Ottobrunner Testdienstleister IABG. Im Juni soll "Sentinel-2A" an Bord einer Trägerrakete vom Raumflughafen Kourou abheben. (APA/red, derStandard.at, 24.2.2015)

  • "Sentinel-2A" wird in Ottobrunn bei München fachgerecht eingepackt und für den Start im Juni vorbereitet.
    foto: esa–s. corvaja, 2015

    "Sentinel-2A" wird in Ottobrunn bei München fachgerecht eingepackt und für den Start im Juni vorbereitet.

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