Der Fahrplan für weitere Eurohilfen

23. Februar 2015, 16:10
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Vorher braucht es noch Montag die geforderte Reformliste

Athen - Im Schuldenstreit haben Griechenland und seine internationalen Geldgeber eine Grundsatzeinigung erreicht. Nun folgen die nächsten Schritte. Ein Überblick:

Montag, 23. Februar: Bis Ende des Tages muss die griechische Regierung eine Liste mit Reformen vorlegen, mit der die Ziele des aktuellen Hilfsprogrammes erreicht werden sollen.

Dienstag, 24. Februar: Die Geldgeber prüfen die Pläne. Wenn sie grünes Licht geben, kann eine Verlängerung des Hilfsprogramms offiziell beschlossen werden. In Ländern wie Deutschland muss schließlich auch das Parlament zustimmen.

Freitag, 27. Februar: An diesem Tag könnte der Deutsche Bundestag darüber abstimmen, ob das Hilfsprogramm um weitere vier Monate verlängert wird. Voraussetzung ist die vorherige Zustimmung der internationalen Geldgeber zu den ersten Reformvorschlägen der Griechen.

Samstag, 28. Februar: An diesem Tag läuft eigentlich das aktuelle Hilfsprogramm der Europäer aus. Wenn alles glattgeht, wird es allerdings bis zum 30. Juni verlängert.

Ende April: Bis zu diesem Zeitpunkt muss die griechische Regierung eine finale Aufstellung ihrer Reformpläne vorgelegt haben. Die Geldgeber müssen ihm zustimmen.

30. Juni: An diesem Tag soll das verlängerte Hilfsprogramm auslaufen. Folgen könnte ein neues Programm.

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