Falsche VRAM-Angaben bei GTX 970: Erste Sammelklage in den USA

21. Februar 2015, 16:52
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Teilweise Verkaufsstopp von Grafikkarte und Rabatte - Gericht prüft nun Klage

In den USA formiert sich eine Sammelklage gegen Nvidia, aufgrund der falschen VRAM-Angaben bei der Geforce GTX 970. Die Kläger bemängeln konkret, dass Nvidia die Grafikkarte mit vier Gbyte VRAM bewirbt, dabei seien allerdings lediglich 3,5 davon mit voller Geschwindigkeit angebunden.

Schwerwiegende Vorwürfe

In der Klageschrift wird dem Unternehmen irreführende Werbung sowie unfairer, täuschender und illegale Geschäftspraktiken vorgeworfen. Die Klage richtet sich zudem an Gigabyte, die ebenso die Rücknahme verweigert hätten. Auch der US-Händler Newegg habe die Karte nicht zurücknehmen wollen. Ob es zu einer Verhandlung kommt, ist bisher noch unklar. Das kalifornische Gericht muss dies noch entscheiden.

Verkaufsstopp und Rabatte

Nachdem bekannt wurde, dass die Geforce GTX 970 weniger VRAM als angegeben aufwiese, wurde von Amazon Deutschland und UK teilweise der Verkauf gestoppt. Zudem erhielten einige Kunden von Amazon USA und Newegg Gutschriften von zehn bis 30 Prozent. (dk, derStandard.at, 21.02.2015)

  • Nvidia listet die Geforce GTX 970 nach wie vor mit vier Gigabyte VRAM. Nun wurde in den USA eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingereicht.
    foto: nvidia

    Nvidia listet die Geforce GTX 970 nach wie vor mit vier Gigabyte VRAM. Nun wurde in den USA eine Sammelklage gegen das Unternehmen eingereicht.

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