OBox: "Leistungsstarke Konsole" sagt PS4 und Xbox One den Kampf an

20. Februar 2015, 10:56
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Chinesischer Hersteller bereitet Angriff auf Heimkonsolenmarkt vor

PlayStation 4, Xbox One und Wii U erhalten Anfang 2016 Konkurrenz von einer neuen Spielkonsole. Der chinesische Videospielhersteller Snail Games will mit der OBox den Markt aufrollen und den etablierten Systemen die Stirn bieten. Gelingen soll dies mit einer leistungsstarken Hardware basierend auf einem K1-Prozessor von Nvidia, die moderne Games darstellen und Videos in 4K-Auflösung ausgeben könne. Bei dem Betriebssystem setzt man auf Googles offene Plattform Android, was eine breite Software-Unterstützung garantieren soll.

Snail Games ist bislang vor allem für seine populären und lukrativen MMO-Spiele bekannt.

Technologie im Rampenlicht

"Wir versuchen, die Technologie auf ein neues Level zu bringen, wie es noch nie zuvor gemacht wurde", sagt Dan Doughty, Director for Business-Development bei Snail Games USA, gegenüber der Seite MCV. "Die Xbox One und die PS4 liegen beim Prozessor und bei der Grafik bereits zwei Generationen zurück. Sie werden am Ende ihres Lebenszyklusses vier bis fünf Generationen zurückliegen. Das ist in einer von Technologie beherrschten Welt inakzeptabel", meint Doughty.

Zukunftstauglich

Um für zukünftige Entwicklungen gewappnet zu sein, werde die OBox den Austausch einzelner Komponenten erlauben. Der Preis für den Start in Europa steht noch nicht fest. Snail Games arbeitet allerdings auch noch an einem Games-Handheld und einem Smartphone-Hybrid, der auch als Controller für die OBox fungiere. Doughty rechnet, dass es rund zwei Jahre dauern werde, aber dann würde man auch große Blockbuster wie "Call of Duty" auf der neuen Konsole spielen können.

Gespannt darf man auch sein, ob bei der OBox markenrechtlich alles glatt laufen wird. Bei Design und Name ließ sich der Hersteller offensichtlich von der Konkurrenz inspirieren. (zw, derStandard.at, 20.2.2015)

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  • Gespannt darf man auch sein, ob bei der OBox markenrechtlich alles glatt laufen wird. Bei Design und Name ließ sich der Hersteller offensichtlich von der Konkurrenz inspirieren.
    foto: obox

    Gespannt darf man auch sein, ob bei der OBox markenrechtlich alles glatt laufen wird. Bei Design und Name ließ sich der Hersteller offensichtlich von der Konkurrenz inspirieren.

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